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DGAP-News: SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB: Wirecard-Skandal: EY-Deutschlandchef Barth muss zurücktreten - Investorenklagen zeigen Wirkung (deutsch)

25.02.2021 um 14:27 Uhr

SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB: Wirecard-Skandal: EY-Deutschlandchef Barth muss zurücktreten - Investorenklagen zeigen Wirkung

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Rechtssache/Personalie
SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB: Wirecard-Skandal: EY-Deutschlandchef
Barth muss zurücktreten - Investorenklagen zeigen Wirkung

25.02.2021 / 14:27
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Wirecard-Skandal: EY Deutschland-Chef Barth muss gehen - Investorenklagen
zeigen Wirkung

Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Schirp und Rechtsanwalt Dr. Marc Liebscher (beide
Berlin), die gemeinsam eine Vielzahl von WIRECARD-Investoren vertreten,
begrüßen, dass der Deutschland-Chef von EY seinen Posten wegen des WIRECARD
-Skandals räumen muss.

Hintergrund dieser zuerst von der Financial Times gemeldeten Entwicklung
sind nach Überzeugung von Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Schirp die zahlreichen
Investorenklagen gegen EY. "Wir haben als erste zahlreiche Sammelklagen für
WIRECARD -Investoren gegen EY eingereicht, den langjährigen Abschlussprüfer
von WIRECARD. EY hat in unseren Gerichtsprozessen immer behauptet, selbst
den Skandal aufgedeckt zu haben und bis Frühsommer 2020 ahnungslos über die
kriminellen Machenschaften der WIRECARD-Clique gewesen zu sein. Wir haben
immer gesagt: Das ist falsch!"

Schirp weiter: "Vor zehn Tagen haben wir dann in den Gerichtsprozessen
unserer WIRECARD -Investoren ausführlich dargelegt, weshalb EY doch früher
von den kriminellen Machenschaften hätte wissen müssen und die Story von EY
als Aufklärer an den Haaren herbeigezogen ist. Und nun heute der Rücktritt
des Deutschland-Chefs von EY. Das ist kein Zufall."

Dazu Rechtsanwalt Dr. Marc Liebscher: "Wir haben zahlreiche interne
Versäumnisse bei EY aufgedeckt und auch mit Hilfe von langjährigen
EY-Mitarbeitern vor Gericht klarstellen können, dass die Fehler von EY bis
ins Top-Management reichen. Beispielsweise hatte ein interner
EY-Whistleblower bereits 2016 die deutsche EY-Leitung darauf hingewiesen,
dass das WIRECARD -Management Gelder aus dem Unternehmen absauge und
Abschlussprüfer bestechen wolle. EY hat dann eine forensische Prüfung unter
dem Namen "Project Ring" eingeleitet. Diese hat rote Flaggen ergeben. Dessen
ungeachtet, hat man "Project Ring" bei EY aber stillschweigend beerdigt und
die Bilanzen von WIRECARD weiter mit geschlossenen Augen uneingeschränkt
testiert. Jetzt kommt die Quittung für den EY-Chef."

Dazu Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Schirp: "Wenn unsere Argumente EY überzeugen,
ihrem Chef die Tür zu weisen, dann sollten unsere Argumente auch das Gericht
überzeugen, unseren Klagen von WIRECARD -Investoren gegen EY stattzugeben.
Der Schleier ist gefallen, die Verteidigungslinie von EY gebrochen."

Rechtsanwalt Dr. Marc Liebscher: "Für WIRECARD -Investoren haben sich die
Aussichten auf erfolgreiche Schadensersatzprozesse gegen EY nochmals
verbessert. Nun gilt es aktiv zu werden und EY zu verklagen. Wir reichen
wöchentlich weitere Sammelklagen gegen EY ein, denen sich Investoren
jederzeit anschließen können."

Für weitere Informationen stehen zur Verfügung:

Dr. Wolfgang Schirp, Schirp & Partner Rechtsanwälte mbB, Leipziger Platz 9,
D - 10117 Berlin, Tel. 0049-30-3276170 und 0049-179-5320213, mail:
schirp@schirp.com, URL: www.schirp.com

Dr. Marc Liebscher, Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mbB, Kurfürstendamm
102, D - 10711 Berlin, Tel.: 0049-30-88701617 und 0049-176-93150194, mail:
liebscher@dr-spaeth.com, URL: www.dr-spaeth.com

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