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ROUNDUP/Regierung: Pause von Johnson & Johnson kein Problem für US-Impfungen

13.04.2021 um 20:44 Uhr

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die vorsorgliche Aussetzung der Corona-Impfungen mit dem Präparat von Johnson & Johnson wird nach Angaben des Weißen Hauses "keine bedeutenden Auswirkungen" auf die US-Impfkampagne haben. Die USA hätten allein durch die vereinbarten Lieferungen mit den Herstellern Moderna und Biontech /Pfizer genügend Impfstoff für 300 Millionen Menschen, erklärte US-Präsident Joe Bidens Corona-Koordinator Jeff Zients am Dienstag. Die USA könnten daher weiter pro Tag rund drei Millionen Menschen impfen.

"Wir haben genug Vorrat", sagte Zients. Er forderte alle Menschen in den USA auf, sich sobald wie möglich impfen zu lassen. Die Impfstoffe von Moderna und Biontech/Pfizer seien sicher "und retten Leben", betonte er. Corona-Experte Anthony Fauci betonte, weit mehr als 110 Millionen Menschen seien in den USA bereits damit geimpft worden - ohne dass schwere Nebenwirkungen festgestellt worden seien. "Daraus können wir ablesen, dass es um wirklich sichere Impfungen geht."

Das von Biden vorgegebene Ziel, allein in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit 200 Millionen Impfungen zu verabreichen, werde wie geplant bis Ende April erreicht werden, erklärte Zients weiter. Die Regierung arbeite nun mit ihren Partnern zusammen, um allen Menschen, die einen Impftermin für den Wirkstoff von Johnson & Johnson hatten, einen neuen Termin mit einer der beiden anderen zugelassenen Impfungen anzubieten. Biden hat versprochen, bis Ende Mai genügend Impfstoff für alle rund 260 Millionen Erwachsenen im Land zu haben.

Bislang wurden in den USA mehr als 6,8 Millionen Dosen des Impfstoffes von Johnson & Johnson eingesetzt, der bereits nach der ersten Spritze seine volle Wirkung entfaltet. Der Wirkstoff war in den USA Ende Februar zugelassen worden.

Die Impfkampagne in den USA schreitet unterdessen weiter rasant voran. Seit Mitte Dezember wurden Daten der Gesundheitsbehörde CDC zufolge bislang fast 190 Millionen Impfdosen gespritzt. Gut 46 Prozent der Erwachsenen haben demnach mindestens eine Impfdosis bekommen, knapp 29 Prozent sind voll geimpft./jbz/DP/he

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