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DGAP-News: BEAT-COV begrüßt Initiative des Bundes für 300 Millionen Euro Förderprogramm für versorgungsnahe COVID-19-Medikamente (deutsch)

17.05.2021 um 12:30 Uhr

BEAT-COV begrüßt Initiative des Bundes für 300 Millionen Euro Förderprogramm für versorgungsnahe COVID-19-Medikamente

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BEAT-COV begrüßt Initiative des Bundes für 300 Millionen Euro Förderprogramm
für versorgungsnahe COVID-19-Medikamente

17.05.2021 / 12:30
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BEAT-COV begrüßt Initiative des Bundes für 300 Millionen Euro Förderprogramm
für versorgungsnahe COVID-19-Medikamente

* BEAT-COV (Biotech Emergency Alliance for Therapies against COVID-19)
Initiative wurde 2020 von den Biotechunternehmen AiCuris, Atriva,
Immunic und InflaRx ins Leben gerufen

* BEAT-COV forderte frühzeitig staatliche Unterstützung in Höhe von 500
bis 750 Millionen Euro für die Förderung der Entwicklung und
Verfügbarmachung von COVID-19-Medikamenten

Deutschland, 17. Mai 2021 - Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und
das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hatten am 12. Mai
bekanntgegeben, die Entwicklung und Herstellung von versorgungsnahen
Arzneimitteln gegen COVID-19 mit 300 Millionen Euro zu unterstützen. Damit
sollen Zulassungsstudien, Produktionsaufbau und Vorbereitung des
Markteintritts für Medikamente zur Behandlung von Patienten mit COVID-19
gefördert werden, die sich bereits in späten Phasen der klinischen
Entwicklung befinden.

Die BEAT-COV-Initiative begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, nun
auch die Entwicklung und den Produktionsausbau der am weitesten
fortgeschrittenen COVID-19-Medikamentenkandidaten zu fördern. Nach Ansicht
von BEAT-COV bleibt es sehr wahrscheinlich, dass COVID-19 weiterhin zu
Erkrankungen und gegebenenfalls schweren Verläufen führen wird, denn nicht
alle Menschen können oder wollen sich impfen lassen. Außerdem können
Virusmutationen zu einer geringeren Schutzwirkung der Impfstoffe führen.
Daher bleiben Medikamente eine wichtige Säule in der Pandemiebekämpfung, um
Patienten schnell zu helfen, schwere Verläufe zu verhindern und Folgeschäden
an Lunge, Herz und anderen Organen zu vermeiden. Für COVID-19-Erkrankungen
ist es wichtig, verschiedene Medikamente mit verschiedenen Angriffspunkten
zu haben, um sowohl Patienten in der Frühphase der Erkrankung als auch in
akuten lebensgefährlichen Phasen sowie in der Rehabilitationsphase helfen zu
können. Mit dem jetzigen Förderprogramm der Bundesregierung sollen
unterschiedliche Medikamentenentwicklungen, die sich in der Spätphase der
Entwicklung befinden, gefördert werden, um genau dieses Ziel zu erreichen.

Prof. Dr. med. Niels C. Riedemann, CEO und Gründer der InflaRx GmbH in Jena,
kommentierte: "Wir von BEAT-COV begrüßen ausdrücklich, dass sich die
Regierung nun für ein Förderprogramm versorgungsnaher Medikamentenkandidaten
entschieden hat. Trotz des sichtbar werdenden Impferfolges in Deutschland
bleibt COVID-19 eine lebensbedrohliche Erkrankung, mit dem Potential
zusätzlichen Schaden durch Mutationen anzurichten. Es erkranken weiterhin
Menschen weltweit schwer an diesem Virus, auch hier in Europa, und diese
Menschen brauchen Hilfe. Es macht daher Sinn, dem Thema "Förderung der
Medikamentenentwicklung" einen bedeutenden Platz einzuräumen."

"Wir freuen uns, dass die Bundesregierung nun handelt und die Spätphase der
Entwicklung von dringend benötigten Medikamenten gegen COVID-19 substanziell
mit Fördermitteln unterstützt", ergänzte Dr. Daniel Vitt, CEO und
Mit-Gründer der Immunic AG in Gräfelfing. "Antivirale Medikamente werden
insbesondere auch dringend benötigt, um auf mögliche Hochrisiko-Mutationen
vorbereitet zu sein, für die kein Impfschutz vorhanden ist."

"Wir sind mit unserer kürzlich gestarteten Phase II-Studie bereits in das im
Januar aufgelegte Förderprogramms über 50 Millionen Euro aufgenommen worden.
Sobald uns die Studiendaten vorliegen, würden wir die kostenintensivere
Zulassungsstudie vorbereiten. Für kleine Biotech-Unternehmen ist die
Finanzierung eine große Herausforderung. Deshalb freuen wir uns, dass nun
ein Rahmen für eine mögliche Anschlussfinanzierung gesetzt ist, auch mit
einem speziellen Fokus auf den rechtzeitigen Aufbau von
versorgungsrelevanten Produktionskapazitäten", erklärte Dr. Rainer
Lichtenberger, CEO der Atriva GmbH in Tübingen.

Dr. Holger Zimmermann, CEO der AiCuris Anti-infective Cures GmbH in
Wuppertal, ergänzte: "Für die Zukunft sind neue Medikamente ein wichtiger
Bestandteil einer generellen Pandemievorsorge, um gegen neu auftretende
Viren gerüstet zu sein und schnell agieren zu können. Deshalb haben wir
unser PREP - Pandemic and Resistance Emergency Preparedness - Programm ins
Leben gerufen. Wir sollten diesen Aspekt ernst nehmen, und aus der jetzigen
Pandemie lernen. Daher ist die ins Leben gerufene Förderung der
Bundesregierung ein wichtiger Schritt und sollte auch in Richtung der
Pandemic Preparedness genutzt werden."

Weitere Informationen sowie die Richtline zur Förderung der klinischen
Entwicklung von versorgungsnahen COVID-19-Arzneimitteln und deren
Herstellungskapazitäten sowie Ansprechpersonen finden Sie auf der Website
des BMBF.

Über BEAT-COV
Die Biotech Emergency Alliance for Therapies against COVID-19 (BEAT-COV) ist
ein Zusammenschluss von vier deutschen, mittelständischen
Biotechnologieunternehmen mit erfolgversprechenden COVID-19-Therapieansätzen
in späten Phasen der klinischen Entwicklung. Die Initiative fordert von der
Politik klare Entscheidungen zur Förderung therapeutischer Maßnahmen
zugunsten von COVID-19-Patienten. Die Entwicklung von Therapien verlangt
große, kostenintensive Zulassungsstudien und eine teure Vorproduktion der
Wirkstoffe. Daher fordert BEAT-COV eine signifikante Förderung zur
Finanzierung von erfolgversprechenden Therapieoptionen, um späte Phasen der
klinischen Entwicklung gezielt zu fördern und die Produktion, Zulassung und
Markteinführung zu unterstützen. BEAT-COV wurde im Herbst 2020 von AiCuris
Anti-infective Cures GmbH, Atriva Therapeutics GmbH, Immunic AG und InflaRx
GmbH gegründet.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.beat-cov.de.

Über AiCuris Anti-infective Cures GmbH
AiCuris wurde 2006 als Spin-Off der Bayer AG gegründet und konzentriert sich
auf die Erforschung und Entwicklung von Wirkstoffen gegen
Infektionskrankheiten. Hauptinvestoren des Unternehmens sind die Dres.
Strüngmann. Mit PREVYMIS(TM) (Letermovir) wurde ein "First-in-Class"
nicht-nukleosidischer Cytomegalovirus (CMV)-Inhibitor entwickelt, der seine
Wirkung über einen neuartigen Wirkmechanismus entfaltet. Er wurde im Jahre
2012 an MSD auslizensiert und hat in der EU, den USA, Japan und in anderen
Teilen der Welt die Marktzulassung zur Prävention von CMV-Infektionen bei
erwachsenen Empfängern einer allogenen hämatopoetischen
Stammzelltransplantation (HSCT) erhalten. Das Unternehmen entwickelt weitere
Medikamente gegen Viren wie das Herpes-simplex-Virus (HSV), das
Hepatitis-B-Virus (HBV) und Adenoviren. Im Bereich antibakterieller
Wirkstoffe konzentriert AiCuris sich auf die Erforschung innovativer
Behandlungsmöglichkeiten gegen lebensbedrohliche (multi-) resistente
Krankenhauserreger.
Im November 2018 wurden Dr. Holger Zimmermann, CEO von AiCuris, und Prof.
Dr. Helga Rübsamen-Schaeff, Gründungs-CEO, für die Entwicklung von
Letermovir und ihr Projekt "Schutz bei fehlendem Immunsystem - die
lebensrettende Innovation gegen gefährliche Viren" mit dem Deutschen
Zukunftspreis 2018 ausgezeichnet.
Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.aicuris.com.
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Über Atriva Therapeutics GmbH
Atriva Therapeutics ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das die
Entwicklung neuer antiviraler Therapien gegen schwere Virusinfektionen der
Atemwege, wie COVID-19 und Influenza, zum Ziel hat. Das 2015 gegründete
Unternehmen wurde von einem Team führender Virologen und erfahrenen
Branchenexperten aufgebaut und forscht in Indikationen mit hohem ungedecktem
medizinischem Bedarf. Atriva konzentriert sich auf die Entwicklung einer
Therapieplattform für neuartige Wirkstoffe, die darauf abzielen, eine
Vermehrung von Viren zu hemmen, indem sie einen zellulären Faktor, der für
die Virusreplikation von wesentlicher Bedeutung ist, blockieren und das
Immunsystem modulieren. Das Lead-Produkt ATR-002 ist der erste Vertreter
dieser neuen Wirkstoffklasse und befindet sich in klinischer Entwicklung;
eine Phase I-Studie zur Bewertung der Sicherheit und Verträglichkeit wurde
bereits erfolgreich abgeschlossen. Eine erste klinische Phase II-Studie zur
Wirksamkeit bei COVID-19 läuft derzeit; eine weitere Phase II ist in
Vorbereitung, sowie eine Phase II-Studie bei Influenza, geplant für Ende
2021. Atriva besitzt elf Patentfamilien, die umfassenden, internationalen
Patentschutz zur Verwendung von MEK-Inhibitoren und anderen
Kinase-Inhibitoren für antivirale Therapien gewähren und bis 2041 gelten.
Atriva Therapeutics GmbH ist in Tübingen und Frankfurt am Main ansässig.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.atriva-therapeutics.com und
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Über Immunic AG
Immunic (Nasdaq: IMUX) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das über
eine Pipeline von selektiven, oral verfügbaren Immunologie-Therapien zur
Behandlung chronischer Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen verfügt.
Immunic entwickelt drei Small Molecule-Produkte: Das am weitesten
fortgeschrittene Entwicklungsprogramm, IMU-838, ist ein selektiver
Immunmodulator, der den intrazellulären Stoffwechsel von aktivierten
Immunzellen hemmt, indem er das Enzym DHODH blockiert und der eine
Wirtszell-basierte antivirale Wirkung zeigt. IMU-838 wird derzeit als
Behandlungsoption für Multiple Sklerose, Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn,
COVID-19 sowie primär sklerosierende Cholangitis entwickelt. IMU-935, ein
selektiver inverser Agonist des Transkriptionsfaktors RORt, soll zur
Behandlung von Schuppenflechte und Guillain-Barré-Syndrom entwickelt werden.
IMU-856, das auf die Wiederherstellung der intestinalen Barrierefunktion
abzielt, soll gegen Krankheiten entwickelt werden, die mit einer Dysfunktion
der Darmbarriere einhergehen. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte:
www.imux.com.

Über InflaRx GmbH
InflaRx (Nasdaq: IFRX) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das eine
eigene Antikörpertechnologie (Vilobelimab, auch IFX-1) entwickelt hat,
welche den menschlichen Komplementfaktor C5a in seiner biologischen Wirkung
hoch effektiv und selektiv blockiert, um unkontrollierte schwere und
lebensbedrohliche Entzündungserkrankungen zu behandeln. C5a ist Teil des
Immunsystems und wirkt im Menschen als Verstärker einer großen Bandbreite
von Entzündungsprozessen. Diese Verstärkung kann die eigenen Gewebe
angreifen und zum Organschaden führen. Neben anderen Indikationen steht der
Einsatz von Vilobelimab zur Behandlung von durch COVID-19 ausgelöster
viraler Sepsis und dem damit verbundenen Organversagen im Fokus der
klinischen Entwicklung. 2020 wurde eine globale Phase II/III-Studie mit 360
Patienten begonnen, für die Ende 2021 Daten erwartet werden. InflaRx wurde
2007 in Jena gegründet und hat weitere Standorte in München sowie in Ann
Arbor, MI, USA.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.inflarx.com.

Medienanfragen
MC Services AG
Katja Arnold, Andreas Jungfer, Eva Bauer
Telefon: +49-89-210228-0
beat-cov@mc-services.eu

Warnhinweis zu zukunftsgerichteten Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die erhebliche
Risiken und Unsicherheiten im Hinblick auf den "Safe Harbor" des Private
Securities Litigation Reform Act von 1995 beinhalten. Alle Aussagen, mit
Ausnahme von Aussagen über historische Fakten, die in dieser
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zukünftige Finanzlage, die zukünftigen Einnahmen, geplante Ausgaben,
Aussichten, Pläne und Ziele des Managements enthalten sind, sind
zukunftsgerichtete Aussagen. Die genannten Unternehmen können möglicherweise
nicht tatsächlich die Pläne erreichen, die Absichten umsetzen oder die
Erwartungen oder Prognosen erfüllen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen
dargelegt werden, und Sie sollten sich nicht auf diese zukunftsgerichteten
Aussagen verlassen. Solche Aussagen basieren auf den aktuellen Erwartungen
des Managements und beinhalten Risiken und Unsicherheiten. Die tatsächlichen
Ergebnisse und Leistungen können wesentlich von den in den
zukunftsgerichteten Aussagen prognostizierten abweichen, und zwar aufgrund
zahlreicher Faktoren, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, die
COVID-19-Pandemie, Risiken und Unsicherheiten im Zusammenhang mit der
Fähigkeit, die zukünftige Mittelverwendung und die für zukünftige
Verbindlichkeiten und Geschäftsaktivitäten erforderlichen Reserven
vorherzusagen, der Verfügbarkeit ausreichender Finanzmittel, um
Geschäftsziele und betrieblichen Anforderungen zu erfüllen, der Tatsache,
dass die Ergebnisse früherer Studien und Prüfungen möglicherweise keine
Vorhersagen über zukünftige Ergebnisse klinischer Studien treffen, dem
Schutz und der Marktexklusivität des geistigen Eigentums, Risiken im
Zusammenhang mit der Arzneimittelentwicklung und dem Zulassungsverfahren
sowie den Auswirkungen von Wettbewerbsprodukten und technologischen
Veränderungen. Eine weitere Auflistung und Beschreibung dieser Risiken,
Unsicherheiten und anderer Faktoren finden Sie in den Einreichungen der
Unternehmen bei der Securities and Exchange Commission. Kopien dieser
Unterlagen sind online unter www.sec.gov oder auf den Webseiten der
Unternehmen erhältlich. Jede zukunftsgerichtete Aussage in dieser Mitteilung
ist nur auf den Zeitpunkt dieser Mitteilung bezogen. Die genannten
Unternehmen lehnen jede Absicht oder Verpflichtung ab, diese
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widerzuspiegeln, die nach dem Datum, an dem die Aussagen getroffen wurden,
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