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DGAP-Adhoc: Deutsche Post AG: Ad hoc: Deutsche Post AG übertrifft auch in Q2 Erwartungen und erhöht dementsprechend Ergebnisprognose für 2021 (deutsch)

07.07.2021 um 15:44 Uhr

Deutsche Post AG: Ad hoc: Deutsche Post AG übertrifft auch in Q2 Erwartungen und erhöht dementsprechend Ergebnisprognose für 2021

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DGAP-Ad-hoc: Deutsche Post AG / Schlagwort(e):
Prognoseänderung/Quartals-/Zwischenmitteilung
Deutsche Post AG: Ad hoc: Deutsche Post AG übertrifft auch in Q2 Erwartungen
und erhöht dementsprechend Ergebnisprognose für 2021

07.07.2021 / 15:44 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Ad hoc: Deutsche Post AG übertrifft auch in Q2 Erwartungen und erhöht
dementsprechend Ergebnisprognose für 2021

07.07.2021

Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR

Das Management hat sich heute mit den vorläufigen Ergebnissen des Konzerns
für den Monat Juni und damit für das 2. Quartal 2021 sowie mit den
Erwartungen für das Gesamtjahr befasst.

Die positive Geschäftsentwicklung zu Beginn des Jahres konnte der Konzern im
2. Quartal des laufenden Jahres unvermindert fortsetzen. In diesem Zeitraum
blieben die B2C-Sendungsmengen in allen Netzwerken auf hohem Niveau und über
den Vorjahresmengen, während sich gleichzeitig die Erholung des
B2B-Geschäftes fortsetzte. Gleichzeitig blieb die Kapazitätssituation in den
Luft- und Seefrachtmärkten angespannt. Folgende Ergebnisse zeichnen sich für
das zweite Quartal 2021 ab:

Das vorläufige Konzern-EBIT erreichte rd. EUR 2,075 MRD im 2. Quartal 2021
(Q2 2020: EUR 912 MIO), damit stand das Konzern-EBIT im ersten Halbjahr bei
rd. EUR 3,985 MRD. Zu Beginn des Vorjahres hatte die Gesellschaft noch die
anfänglichen Pandemie-Effekte quantifiziert; diese Praxis wurde nicht
fortgeführt. Es sei darauf hingewiesen, dass im 2. Quartal des Vorjahres
Sonderabschreibungen in Höhe von EUR -99 MIO enthalten waren; das
diesjährige zweite Quartal enthält dagegen einen positiven Effekt von rd.
EUR +40 MIO innerhalb der Group Functions, der vor dem Hintergrund der
Beteiligung von Global-e zu sehen ist.

Die divisionalen Ergebnisse im Einzelnen:

Der Unternehmensbereich Express erreichte im 2. Quartal ein EBIT von rd. EUR
1,170 MRD nach EUR 565 MIO im 2. Quartal des Vorjahres.

Das EBIT von Global Forwarding, Freight betrug im 2. Quartal rd. EUR 315
MIO, und lag damit ebenfalls deutlich über den EUR 190 MIO im
Vorjahresquartal.

Das Ergebnis von Supply Chain erreichte im 2. Quartal 2021 rd. EUR 195 MIO,
gleichfalls erheblich über den EUR 33 MIO des Vorjahresquartals, das von den
anfänglichen Pandemieeffekten gekennzeichnet war.

Im Bereich eCommerce Solutions lag das Ergebnis des 2. Quartals 2021 mit rd.
EUR 115 MIO ebenso signifikant über dem berichteten EBIT von EUR 1 MIO im 2.
Quartal des Vorjahres.

Der Bereich Post & Paket Deutschland schließlich erreichte im 2. Quartal
2021 ein EBIT von rd. EUR 315 MIO. Dem standen im Vorjahresquartal EUR 264
MIO gegenüber.

Das EBIT für Group Functions belief sich im 2. Quartal 2021 auf rd. EUR -35
MIO inklusive der oben erwähnten Effekte von Global-e; im Vorjahresquartal
belief es sich auf EUR -141 MIO.

Die anhaltend positive Geschäftsentwicklung wird durch die fortgesetzte
starke Entwicklung des Cash Flow unterstrichen; im 2. Quartal 2021 konnte
der Konzern den Free Cashflow auf über EUR 800 MIO steigern. Im 2. Quartal
des Vorjahres betrug dieser Wert EUR 605 MIO. Für das erste Halbjahr 2021
übertraf der Free Cashflow damit EUR 2 MRD.

Vor dem Hintergrund der starken Ergebnisdynamik hat das Management heute die
Prognose wie folgt angehoben:

Für das Konzern-EBIT in 2021 wird nun mehr als EUR 7,0 MRD (bisher: mehr als
EUR 6,7 MRD) erwartet. Diese Größe berücksichtigt bereits die ebenfalls
heute getroffene Entscheidung des Managements, erneut an die rd. 550.000
Mitarbeiter des Konzerns einmalig jeweils einen Corona-Bonus von EUR 300 pro
Vollzeitkraft in Anerkennung der Leistungen der vergangenen Monate unter der
Pandemie auszuzahlen. Der damit verbundene zusätzliche Personalaufwand von
insgesamt rd. EUR 200 MIO wird im 3. Quartal verbucht werden. Der Aufwand
wird - wie im Vorjahr - mit rd. EUR 50 MIO. Post & Paket Deutschland
betreffen, sowie mit rd. EUR 150 MIO die DHL-Bereiche.

Auf divisionaler Ebene wird das Ergebnis der DHL-Divisionen nun zwischen EUR
5,7 MRD und EUR 5,8 MRD (bisher: mehr als EUR 5.4 MRD) gesehen. Auch das
Ergebnis des Bereiches Post & Paket Deutschland wird nicht mehr nur bei rd.
EUR 1,7 MRD, sondern zwischen EUR 1,7 MRD und EUR 1,8 MRD erwartet. Die
Erwartung von rd. EUR -0,4 MRD für die Group Functions bleibt unverändert.
Der Free Cashflow für das Gesamtjahr wird nunmehr über EUR 3,2 MRD (bisher:
über EUR 3,0 MRD) prognostiziert. Die Konzerninvestitionen in 2021 werden
nun bei rd. EUR 3,9 MRD erwartet. Die Konzernsteuerquote für das Gesamtjahr
2021 wird nunmehr bei rd. 28% erwartet.

Der mittelfristige Ausblick für das Konzern-EBIT 2023 wird auf mehr als EUR
7,4 MRD angehoben (bisher: mehr als EUR 7,0 MRD). Der Ausblick für die über
die 3 Jahre 2021 bis 2023 aggregierten Größen Free Cash Flow und
Konzerninvestitionen wird mit rd. 9 MRD bzw. rd. EUR 11 MRD bestätigt.

Die vollumfängliche Berichterstattung für das 2. Quartal / 1. Halbjahr 2021
wird wie geplant am 5. August 2021 veröffentlicht werden.

Finanzkennzahlen:
Erläuterungen zu den herangezogenen Finanzkennzahlen sind in dem auf der
Unternehmenswebsite von der Deutschen Post DHL Group veröffentlichten
Geschäftsbericht 2020 (S. 25 f) unter dem folgenden Link verfügbar:
https://reporting-hub.dpdhl.com/downloads/2020/4/DPDHL-Geschaeftsbericht-2020.pdf

Kontakt:
Martin Ziegenbalg
EVP Investor Relations
Tel: 0228-182-63000

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07.07.2021 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
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Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt
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Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange
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