Reuters

UN - Opfer von Bürgerkrieg und Gewalt in Afghanistan auf Rekordhöhe

17.10.2019 um 17:47 Uhr

Kabul (Reuters) - In Afghanistan nimmt die Gewalt nach Angaben der Vereinten Nationen sprunghaft zu und erreicht Rekordstände.

Zwischen Juli und September sei das blutigste Vierteljahr verzeichnet worden, seit man 2009 die Erfassung der Opfer von Bürgerkrieg und Anschlägen aufgenommen habe, teilten die UN am Donnerstag mit. In den vergangenen drei Monaten seien 4131 Zivilisten getötet oder verletzt worden - ein Anstieg um 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten des Jahres habe es über 8000 zivile Opfer der bewaffneten Auseinandersetzungen gegeben.

Alle Kräfte in Afghanistan müssten viel mehr auf den Schutz von Zivilsten achten, erklärte einer der ranghohen UN-Vertreter in Afghanistan, Tadamichi Yamamoto. Dazu gehöre auch die Überprüfung des Verhaltens in Gefechten. Derzeit haben die radikal-islamischen Taliban, die die US-gestützte Regierung in Kabul bekämpfen, mehr Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht als je zuvor seitdem sie vor rund zwei Jahrzehnten von der Macht in Kabul vertrieben wurden.

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