Reuters

Industriedaten-Geschäft soll EU-Digitalbranche an die Spitze bringen

19.02.2020 um 15:37 Uhr

Brüssel (Reuters) - Die EU-Kommission will der europäischen Digitalwirtschaft im Konkurrenzkampf gegen die dominierenden Großkonzerne aus den USA und China stärker auf die Sprünge helfen.

Dazu soll im Zukunftsgeschäft mit Daten ein einheitlicher europäischer Markt geschaffen werden. Er soll dazu beitragen, dass die heimischen Firmen weniger abhängig werden von Datensammlern wie Google, Facebook und Amazon. "Wir wollen dazu beitragen, dass vier bis sechs Milliarden Euro in EU-Datenräume und -Cloudinfrastruktur investiert werden", sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch vor Journalisten. Es geht insbesondere darum, das gewaltige Reservoir an Industriedaten in Europa zu heben und nutzbar zu machen. Solche Daten befinden sich etwa im Besitz von Konzernen wie Siemens und Alstom.

Ziel ist, Europa an die Spitze der nächsten Innovationswelle in der Digitalbranche zu bringen. Die erste Welle mit den sogenannten Sozialen Medien, dem Internethandel und dem Smartphonegeschäft haben die europäischen Firmen verschlafen. Hier haben die Rivalen aus den USA und China ganz klar die Nase vorn. Einen endgültigen Entwurf zum einheitlichen Datenmarkt will die Kommission bis Ende des Jahres vorlegen. Davor sollen sich die relevanten Akteure zu dem Thema äußern. Das Vorhaben ist Teil eines größeren Pakets von Reformen im Digitalmarkt.

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