Anlagetrend Intralogistik 4.0: Anzahl der Paketlieferungen je Haushalt steigen auf 41 pro Jahr. Besser könnte das Umfeld für Jungheinrich und Kion nicht sein!

23.06.2017 um 17:27 Uhr

Liebe Trader,

die Logistikbranche boomt. Angesichts der zunehmenden Begeisterung für den Online-Handel, neuen Plattformen sowie der Etablierung von Infrastrukturen für die taggleiche Lieferung von Lebensmitteln wird die Logistikbranche vor weiteren Wachstumsjahren stehen. Nach Schätzungen des BIEK bekam 2010 jeder Haushalt 23 Pakete pro Jahr, 2016 gut 38 Pakete und 2017 ca. 41 Pakete im Jahr zugestellt. Dann wird bis 2021 die Anzahl an Express- und Paketsendungen von 3,16 Mrd. auf 4,15 Mrd. steigen, so der Bundesverband Paket & Expresslogistik.

Das wachsende Paketaufkommen stellt für die Zusteller eine Herausforderung dar. Weil in den nächsten Jahren das Volumen weiter zunimmt, müssen sich auch die Logistiker effizienter aufstellen. Die Nachfrage nach vollautomatisierten Lagern für den eCommerce wird anhalten, denn der Anteil an Bestellungen von Gütern des täglichen Bedarfs soll zweistellig über die nächsten Jahre wachsen – vollautomatisierte Lager sind notwendig. Die Unternehmen Jungheinrich und Kion profitieren in diesem Umfeld vom höheren Bedarf. Auf die Marge wirkt sich positiv aus, dass mehr Systemlösungen statt nur einzelne Stapler geordert werden. Zugleich bedeutet das lukrative Wartungsaufträge für die komplexeren Logistiksysteme.

Kion ist der aktuelle Leader bei den Intralogistik 4.0-Aktien. Der Wert befindet sich seit Jahresbeginn in einem intakten Aufwärtstrend. Diese Woche wurde ein neues 52-Wochenhoch markiert, sodass die Aktie zunehmend unser geschildertes Rallyepotenzial bis 85-90 Euro abarbeitet.

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Jungheinrich ist ein Nachzügler. Die Aktie zeigte gerade in den letzten Wochen keine so hohe Aufwärtsdynamik wie der Wettbewerber. Neue Nachrichten begründen diese Zurückhaltung nicht. Jungheinrich könnte zum Halbjahr bei der Prognose überraschen, weil die geplanten Erlöse von 3,3-3,4 Mrd. Euro und EBIT von 250-260 Mio. Euro konservativ wirken. Die Aktie gilt es auf der Watchlist zu haben. Der Chart-Breakout aus der Konsolidierung würde ein neues Long-Signal darstellen.

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