Automobilzulieferer-Sektor profitiert von neuen Trends rund um Autonomes Fahren -Weshalb Hella sich als einer der Favoriten herauskristallisieren könnte!

02.11.2017 um 18:57 Uhr

Deutsche Autowerte wie VW, BMW und Daimler präsentierten sich zuletzt nach starken Absatzzahlen und guten Quartalsergebnissen freundlich. Auch die angekündigte Offensive bei alternativen Antrieben und um E-Mobility und Selbstfahrende Autos sorgt bei den Investoren für gute Stimmung. In diesem Zusammenhang stehen auch Automobilzulieferer wie Hella stärker im Fokus. Der Beleuchtungsspezialist profitiert als Anbieter von LED-Beleuchtungslösungen von der nach wie vor starken globalen Automobilnachfrage und adressiert gleichzeitig Wachtumssegmente rund um Fahrassistenzsysteme und Energiemanagement-Lösungen. Technisch macht der Wert ebenfalls einen starken Eindruck und könnte bei einem freundlichen Gesamtmarkt auf ein neues 52-Wochenhoch ausbrechen!

Die Experten der UBS hatten sich kürzlich in einer Studie optimistisch zu den weiteren Aussichten bei Hella zu Wort gemeldet und das Kursziel von 49 auf 57 Euro angehoben und die Einstufung "Buy" bestätigt. Unter anderem wurde auf die überdurchschnittlich hohe Profitabilität von Hella gegenüber anderen Wettbewerbern aus dem Automobilzulieferer-Segment verwiesen. Die Experten von Equinet hatten Hella als Profiteur von modernen Mobilitätslösungen herausgestellt. Dabei wurde auf die starke Kernkompetenz bei LED-Beleuchtungstechnik und bei Fahrassistenzsystemen und energiesparenden Beleuchtungslösungen verwiesen. Hella selbst treibt den Ausbau neuer Produkte zielstrebig voran und hat sich unter anderem mit ZF Friedrichshafen verbündet. Gemeinsam will man bei Kamerasystemen und der Bilderkennung sowie bei Radarsensoren zusammenarbeiten und sich damit als Komplettanbieter von Assistenzsystemen und Autonomen Fahrfunktionen etablieren. Auch in anderen Segmenten wie energiesparenden Beleuchtungslösungen und digitalen Lichtlösungen gehört Hella zu den am besten aufgestellten Anbietern. Damit sollte sich der Anteil der höhermargigen Produkte in den kommenden Jahren weiter erhöhen, was sich spürbar positiv auf die Profitabilität auswirken sollte. In Q1 wies man eine operative Marge von 7,7% aus, wobei man im Gesamtjahr eine bereinigte operative Marge von 8% anpeilt. 

Angesichts hoher Investitionen in den Ausbau der neuen Produktpalette rund um das Autonome Fahren hatte man in Q1 mit einem Umsatzplus von 4,9% auf 1,63 Mrd. Euro und einem bereinigten EBIT-Anstieg von 5,6% auf 125 Mio. Euro schwächer als erwartet abgeschnitten. Für das laufende Fiskaljahr wurden die Prognosen, die unter anderem einen wechselkursbereinigten Umsatzanstieg von 5 bis 10% vorsehen, bestätigt. Analysten gehen derzeit für das laufende Fiskaljahr von einem EPS-Anstieg von 3,08 auf 3,54 Euro aus, während der Gewinn im darauffolgenden Jahr bei 3,93 Euro je Aktie erwartet wird. 

Fazit: Hella gehört zu den Bullen im Automobilzulieferersegment. Der Konzern hat sich nicht nur bei LED-Lichtlösungen als Branchenprimus etabliert, sondern will auch bei Radarsensor-Chips und innovativen Produkten rund um Fahrassistenzsysteme und für das Autonome Fahren ganz vorne mitspielen. Die Story wird derzeit vom Markt gespielt. Es bietet sich daher an, positiven Impulsen wie einem Ausbruch auf ein neues Jahreshoch prozyklisch auf der Long-Seite zu folgen!

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