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Fresenius verkauft Kinderwunschkliniken Eugin an Konsortium um KKR

08.11.2023
um 08:52 Uhr

Frankfurt (Reuters) - Der Gesundheitskonzern Fresenius verkauft seine Kinderwunsch-Klinikkette Eugin an ein Konsortium um den US-Finanzinvestor KKR.

Die zu KKR gehörende Gruppe für Fruchtbarkeitsmedizin, IVI RMA, und der spanische Vermögensverwalter GED Capital legen einschließlich Meilensteinzahlungen bis zu 500 Millionen Euro für Eugin auf den Tisch, wie Fresenius am Mittwoch mitteilte. Fresenius hatte die Übernahme von Eugin erst Ende 2020 angekündigt. Zu dem Unternehmen gehören 69 Kliniken in weltweit elf Ländern. 2022 erzielte Eugin einen Umsatz von 227 Millionen Euro. VI RMA beschäftigt mehr als 4.400 Mitarbeiter an über 150 Standorten in 14 Ländern.

Der neue Fresenius-Chef Michael Sen treibt den Umbau des Gesundheitskonzerns voran. Er will sich vor allem auf die Medikamentensparte Kabi sowie die Klinikkette Helios konzentrieren. Der Verkauf umfasse nur die Eugin-Gruppe, erklärte Fresenius. Das seit längerem bestehende Angebot von Fruchtbarkeitsbehandlungen in ausgewählten Krankenhäusern und ambulanten Zentren von Quirónsalud und Helios Deutschland verbleibe bei Fresenius Helios und werde weitergeführt.

(Bericht von Hans Seidenstücker, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)

Fresenius SE & Co. KGaA

WKN 578560 ISIN DE0005785604