Chartanalyse Fresenius: Problemfall USA – wie entwickelt sich die Aktie?

Trader-Blog Patrik Uhlschmied 289 Leser
Die USA zählen für viele deutsche Konzerne als wichtiger Absatzmarkt. So auch für den Gesundheitskonzern Fresenius (WKN: 578560). Oder besser gesagt für dessen Tochter Fresenius Medical Care. Der Umsatzanteil des Tochterunternehmens FMC beläuft sich in den USA auf rund 70% (!). Zum Vergleich: im Heimatmarkt Europa werden lediglich 16% abgesetzt. Treten strukturelle bzw. politische Veränderungen in den USA auf, ist der deutsche Konzern diesem Risiko nahezu komplett ausgesetzt. Bspw. steht derzeit die allgemeine Krankenversicherung in Diskussion. Das sog. „Medicare for All“ und die dadurch entstehende Kostenbelastung für die Gesundheitskonzerne hätte große Auswirkungen auf den Gesundheitssektor. Entsprechend reagierte zuletzt Fresenius auf diese Neuigkeiten.

Aus charttechnischer Sicht ist Fresenius ohnehin stark angeschlagen. Der Konzern verlor alleine innerhalb der vergangenen zwei Jahre zeitweise über die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Hierbei wurde ein mehrjähriger Abwärtstrend etabliert. Mittlerweile konnte sich Fresenius zwar wieder deutlich von seinem Tief erholen und bildete einen kurz- bis mittelfristigen Aufwärtstrend, doch bleibt der übergeordnete Trend weiterhin unangefochten. Zuletzt scheiterte die Aktie am massiven Widerstandsbereich von ca. 52,80 EUR und fiel erneut zum Aufwärtstrend zurück. Solange sich Fresenius jedoch oberhalb dieses Trends aufhalten kann, ist mit einer fortgeführten Aufwärtsbewegung bis zum nächsten entscheidenden Widerstand bei ca. 59,80 EUR zu rechnen. In diesem Fall bliebe dennoch weiterhin der Abwärtstrend unberücksichtigt. Sollte Fresenius unter den Aufwärtstrend fallen, befindet sich die nächste Unterstützungszone bei 44,80 bis 46,30 EUR. Hier werde ich ggf. mein bestehendes Engagement weiter ausbauen. Meine Kursalarme sind platziert.



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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Fresenius.
   

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