Quelle und Konstruktion der Candlestick-Muster

Candlestick-Charts kommen ursprünglich aus Japan und waren in der westlichen Hemnisphäre nahezu unbekannt, bis sie von Steve Nison 1989 in dem Buch „Japanese Candlestick Charting Techniques“ einer englischsprachigen Leserschaft zugänglich gemacht wurden. Der Vorteil von Candlestick-Charts ist die übersichtliche Darstellung von Kursverläufen. In der Candlestick-Darstellung werden Eröffnungs-, Schluss-, Hoch- und Tiefkurse an jedem einzelnen Handelstag dargestellt, so dass ein umfassendes Bild über die Kursentwicklung entsteht. Die in diesem Dokument verwendete Quelle für Candlestick-Chartmuster ist das ins Deutsche übersetzte Buch von Steve Nison „Technische Analyse mit Candlesticks“.
 
Schaubild 1 beschreibt die Konstruktion von Candlestick-Charts.[1] Jeder einzelne Handelstag wird über eine Kerze dargestellt.[2] Der rechteckige Teil der Kerze wird als „Kerzenkörper“ bezeichnet und umfasst die Handelsspanne zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs. Liegt der Schlusskurs über dem Eröffnungskurs, so wird der Kerzenkörper weiß eingefärbt. Liegt der Schlusskurs unter dem Eröffnungskurs, dann erhält der Kerzenkörper eine schwarze Farbe. Die dünnen Linien ober- und unterhalb des Kerzenkörpers werden als „Schatten“ bezeichnet. Das Ende des oberen Schattens markiert den Tageshöchstkurs. Dementsprechend markiert das Ende des unteren Schattens den Tagestiefstkurs.




[1] Nison (2002, S. 43ff.).
[2] Anmerkung: Ein Kerzenkörper kann auch jede andere Zeitperiode definieren, zum Beispiel 5 Minuten.
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