Der Heilige Gral: Regelbasierter Handel folgt immer dem gleichen Setup

Liebe Trader,

Trading muss nicht immer kompliziert sein. Wir können uns einfache Trading-Setups aneignen, welche von erfolgreichen Börsenhändlern bereits seit vielen Jahren profitabel genutzt werden. Es gibt einige Händler und Händlerinnen, die es schaffen, dauerhaft Gewinne aus dem Markt zu ziehen. Hierzu ist lediglich ein konkretes Regelwerk und die strikte Umsetzung dieser Regeln erforderlich. In diesem Aritkel möchte ich die Strategie einer berühmten Traderin vorstellen. Linda Raschke und den von ihr entwickelten Heiligen Gral.

Das Handelssignal Heiliger Gral

Mit einem Heiligen Gral nach Linda Raschke wird eine trendstarke Aktie nach einem guten Einstiegszeitpunkt untersucht. Sie war der Ansicht, dass es möglich sein müsste, in einem übergeordneten Trend gute Einstiegszeitpunkte zu finden, um ein angemessenes Chance-Risiko-Verhältnis zu bekommen. Manche Händler könnten nun einwenden, dass es egal sei, wann eine Positionseröffnung in einem Trend stattfindet, da die Kurse tendenziell die Trendrichtung beibehalten und die Position somit mit erhöhter Wahrscheinlichkeit in den Gewinn laufen wird. Doch Linda Raschke wollte ihre Positionen optimieren und die maximalen Renditen vom Markt abschöpfen. In Kombination mit einer im Voraus bekannten Verlustbegrenzung, war ihr wichtig, wo und wann sie eine Position eröffnen kann. Das Gewinnziel der Bewegung war zunächst nebensächlich.

Konkrete Kriterien für einen Heiligen Gral

1. Vorliegen eines starken Trendverhaltens. 14-Tage-ADX muss größer als 30 sein.
2. Aktien mit Rücksetzern bis mindestens zum EMA 20 (exponentiell gewichteten 20-Tages-GD)
3. Einstieg: Sobald der EMA 20 berührt wurde, wird eine Stopp-Buy-Order knapp oberhalb des Hochs des letzten Handelstages positioniert.
4. Verlustbegrenzung: Unterhalb des neu gebildeten Swing Low.
5. Zielmarke: Neues Swing High, Gewinne gestaffelt mitnehmen.

Erneuten Positionseröffnungen steht die Traderin positiv gegenüber. Sollte eine Position ausgestoppt werden, rät sie zu einem erneuten Kauf auf dem ursprünglichen Einstiegskurs. Die Gewinne werden gestaffelt mitgenommen. Demnach erfolgt die erste Gewinnmitnahme mit der halben Position beim Erreichen eines neuen Swing High. Die zweite Hälfte der Position wird individuell geschlossen. Je nachdem wie stark der Trend erscheint, kann sofort verkauft oder gehalten werden.

Beispiel Moncler S.r.I.

Der italienische Hersteller von hochwertigen Bekleidungsartikeln profitiert vom derzeitigen Trend zu Luxuswaren. Der Wirtschaft geht es gut, wodurch auch die Arbeitnehmer mit höheren Löhnen profitieren. Die Kunden sind bereit für Markenprodukte sehr viel Geld auszugeben, wodurch die Unternehmen wiederum mehr Gewinne einfahren können. Moncler profitiert hier allen voran mit einem starken Wachstum in Asien.

Ein Blick auf den Chart verdeutlicht, sehr schön, wie das Handelssignal Heiliger Gral in einem Aufwärtstrend funktionieren kann. Seit Mai 2018 hat die Aktie bereits drei Mal das Muster ausgelöst und ich könnte mir gut vorstellen, dass noch ein vierter Heiliger Gral folgen könnte.

Es ist immer wieder die gleiche Vorgehensweise. Die Aktie vollzieht eine starke Trendbewegung (messbar am ADX, welcher über 30 liegen muss), konsolidiert bis zum EMA 20 und beginnt anschließend erneut zu steigen. Wir kaufen die Aktie theoriegemäß mit dem Überschreiten des Hochs vom Berührungstag und sichern unsere Position dann unterhalb des Swing Lows ab. Sollte der Kurs nicht dorthin laufen, wären Gewinne mit einem neuen Swing High zu realisieren. Anschließend beginnt die gleiche Vorgehensweise von vorne.

Fazit: Moncler ist ein wunderschönes Beispiel. Es zeigt, wie einfach regelbasiertes Trading sein kann und wie ein gezielter Einstiegszeitpunkt in einem aktiven Trend zu einem attraktiven Risikoprofil führen kann.

Aufgrund der Begrenzung des Risikos auf wenige Punkte, ermöglicht dieses Handelssignal ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Es lässt sich somit sogar bei einer niedrigen Trefferquote erfolgreich handeln. In der TraderFox Software werden die „Heiliger Gral“ Formationen in Echtzeit identifiziert. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.
   

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