Die Elektroauto-Revolution spielen wir mit Umicore: +63% seit Depotaufnahme. Noch höhere Kurse sind wahrscheinlich!


19.07.2018

Liebe Trader,

mit der Elektromobilität geht es jetzt richtig los. Tesla hat es geschafft bei seinem Model 3 die Produktion auf 5000 Einheiten pro Woche zu erhöhen. Bis August sollen es 6000 Autos pro Woche sein. Das neue Flaggschiff erreicht den Massenmarkt. Zugleich bringen die deutschen Wettbewerber eine ganze Reihe neuer E-Fahrzeuge auf den Markt. 2019 will Mercedes mit dem EQC den ersten kompakten E-SUV einführen. Modelle in der Größe der C- und S-Klasse folgen 2020. Smart offeriert den Forfour und Fortwo ab 2020 mit E-Antrieb. Bei BMW ist mit dem SUV iX3 zum Dekadenwechsel zu rechnen. Ab 2021 sollte der i5 folgen. Letztlich will auch VW ab 2019 mit dem VW I.D. und I.D. Crozz neue Elektro-Autos auf den Markt bringen. Sämtliche Hersteller bauen ihr Angebot an umweltfreundlichen Fahrzeugen aus. Vor diesem Hintergrund erwartet die International Energy Agency rund 125 Mio. E-Autos auf den weltweiten Straßen in 2030. 2017 waren es rund 3,1 Mio. Einheiten.

Die Elektroauto-Revolution im TraderFox Musterdepot bilden wir mit Umicore ab. Wir kauften die Aktie am 05.09.2017 zu 31,85 Euro. Mittlerweile summieren sich die Buchgewinne auf 63%. Wir halten noch höhere Kurse für wahrscheinlich. Denn Umicore profitiert vom Übergang zur Elektro-Mobilität auf zwei Wegen!

Umicore ist ein führender Anbieter von Nickel-Mangan-Kobalt-Kathodenmaterial sowie Lithium-Kobalt-Oxid-Kathodenmaterial für Energiespeicher. Weltweit werden neue Batteriefabriken aus dem Boden gestampft. Erst jüngst kündigte die chinesische CATL eine Fertigung in Thüringen an. In den nächsten Jahren steigt der Output an Energiespeichern enorm an, um die Elektro-Mobilität zu ermöglichen. Dafür wird Kathodenmaterial von Umicore benötigt. Die steigende Nachfrage wirkt sich schon jetzt positiv aus. Sie übertrifft das Angebot. Umicore investiert über 660 Mio. Euro in den Ausbau. Damit will man die Kapazität für Rechargeable Battery-Material auf 175.000 Tonnen erhöhen.

Mit dem Beginn der nächsten Dekade sollte bei Umicore ein weiterer Wachstumsmarkt für eine hohe Geschäftsdynamik sorgen. Die Autobauer müssen aus Gründen des Umweltschutzes, der Nachhaltigkeit und zur Rückgewinnung von wichtigen Materialien, wie Lithium und Kobalt, eine Recycling-Infrastruktur aufbauen. Schließlich gilt es die Energiespeicher nach deren Lebenszyklusende zu recyceln. Den großen Autobauer fehlt eine solche Infrastruktur. Mit Tesla und Toyota haben erste Hersteller begonnen mit Umicore zusammenzuarbeiten, weil er Konzern auf das Recycling von Energiespeichern spezialisiert ist. So lassen sich mit dem UHT-Verfahren Metalle wie Kobalt und Nickel herauslösen. Diese können wiederum für die Herstellung von Batterien verwendet werden. Neu kam zuletzt Renault als Kunde hinzu. Umicore wird die Batterien des E-Transporter Renault Master ZE am Ende des Lebenszyklus vollständig recyceln.

Fazit: Wir sehen Umicore wegen der Positionierung bei Kathodenmaterial für Energiespeicher sowie Recyclinglösungen in einer guten Ausgangslage für ein kräftiges Wachstum in den nächsten Jahren. Dank der Elektroauto-Revolution sollte die Aktie noch höhere Kurse sehen!

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Umicore

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