Megatrend Virtual- und Augmented Reality: Das ist unsere neue Musterdepot-Aktie!


08.09.2016

Liebe Trader,

die Aktie von Autodesk nahmen wir kürzlich zu 66 USD ins US-Musterdepot auf. Bis jetzt entwickelt sich der Trade unseren Vorstellungen entsprechend. Wir sind 4,5% im Gewinn. Nachfolgend noch mal einige Beispiele, wie das Unternehmen vom Digital Prototyping, Industrie 4.0 und Virtual Reality profitiert:

  • Ganz typische Anwendungen finden sich beim Megathema Augmented Reality und Virtual Reality. Digitale Inhalte, wie Comicfiguren oder ganze virtuelle Phantasiewelten, lassen sich kreieren und in 3D darstellen. Durch die Simulationsfunktion wird ihnen Leben „eingehaucht“ und diese Objekte sind im Endeffekt in die Augmented oder Virtual Reality ladbar. Spieleentwickler nutzen Autodesk-Lösungen wie Maya und Mudbox zur Erstellung von 3D-Figuren und deren Animation sowie Beast für die Kreation von wirklichkeitsnahen Lichteffekten in Spielen. Es sind realistische Muskel- und Hautbewegungen möglich, Animationsdaten auf verschiedene Figuren übertragbar sowie komplexe Bewegungen von Figuren realisierbar.  Damit profitiert Autodesk auch vom stark wachsenden Gaming-Markt. Da bei Virtual Reality die Detailtreue an Bedeutung gewinnt, sollten VR-Games und virtuelle Welten für eine zusätzliche Nachfrage nach Autodesk-Lösungen sorgen.
     
  • Digital Art griff beispielsweise auf die Autodesk 3ds Max-Lösung zur Erstellung eines Virtual Reality-Erlebnisses im Immobilienbereich zurück. Zur Vermarktung von Luxus-Wohnungen und deren Dachterrassenhighlights wurde ein ganzer Gebäudekomplex digital mit einer extremen Liebe zum Detail designt, sodass man die Palmen auf dem Dach wedeln, die tollen Farbnuancen bei unterschiedlichem Wetter und sogar das Wasserrauschen des kleinen Wasserfalls wahrnehmen kann. Lediglich die Skyline wurde mit echten Bildern verwirklicht. Damit realisierte das Unternehmen für seine gutbetuchten Kunden ein einzigartiges virtuelles Detailerlebnis, welches sie bei dieser Immobilie auf der Dachterrasse erwartet, um diese besser vermarkten zu können.
     
  • Auch die Automobilindustrie ist ein reger Nachfrager. Ford betreibt sein sogenanntes FiVE Lab (Ford´s immersive Vehicle Environment), wo das virtuelle Testen von tausenden Produktdesigns in Ultra-HD sowie unter simulierten Gegebenheiten betrieben werden kann. Ein digitales, holografisches Modell entsteht über die gesamte Produktentwicklungszeit und viele Designs können in einer Ansicht unter verschiedenen Fahr- und Umweltkonditionen getestet werden – Lichteinfälle oder Sichtweisen des Fahrers finden Berücksichtigung. Weltweite Teams von Designern und Ingenieuren arbeiten in diesem Fall dezentral, in Echtzeit und gemeinsam an einem Projekt und nutzen dazu bspw. VR-Brillen. Diese virtuelle Umgebung bei Ford wurde zum Teil durch Autodesks 3D-Virtualisierungssoftware VRED ermöglicht.
     
  • In der Luftfahrt arbeitet Airbus sehr intensiv mit Autodesk-Software. Beispielsweise wird sie zur Entwicklung von bionisch strukturierten Kabinenteilen eingesetzt, die anschließend per 3D-Drucker entstehen. Mit den Autodesk-Lösungen lassen sich digital verschiedene Stresstests durchführen, damit Airbus wichtige Informationen gewinnt, ob das neue Design gegenüber dem bisherigen nicht nur deutlich leichter und dünner ist, sondern auch stressresistenter. Bis 2018 könnten diese neuen Kabinenprodukte im A320 verbaut werden. Dank Autodesk beschleunigte sich der Entwicklungsprozess. Airbus nutzt dazu u.a. Autodesk Nastran. Mit dieser Software sind Auswirkungsanalysen, zufällige Schwingungsermüdung, nichtlineare statische und transiente Reaktionen sowie Frequenzantworten möglich. So ermöglicht die Auswirkungsanalyse die Berechnung von Auswirkungsereignissen, sodass physische Tests nahezu überflüssig werden.
     
  • Industrie 4.0 ist ein weiteres Megathema von dem Autodesk profitiert. In einer smarten Fabrik kommunizieren die Maschinen mit den Werkstücken. Anpassungen werden autonom vorgenommen. Der Mensch greift nur im Notfall korrigierend ein. Mit Autodesks Design und Creation Suites lassen sich Fabriken entwerfen und digital optimieren – wie die Maschinenauslastung und der Energieverbrauch. Fertigungsanlagen sind planbar und auch die Auswertung von „Was-wäre-wenn“-Szenarien ist möglich. Entsprechend sollte die steigende Automation ebenfalls mehr Nachfrage nach Autodesks Softwarelösungen erzeugen.

Mit dem Abschluss der Transition zu einem Cloud-Modell wird das Unternehmen 2017 fertig sein. Dann sollte in den Folgejahren ein profitables Wachstum bei steigenden Margen möglich sein, weil Autodesk für komplexere Softwarelösungen und mehr Rechenkapazität mehr monatliche Gebühren verlangen kann. Diese Wachstumsphantasie wird jetzt begonnen in den Kurs einzupreisen. Wir lassen die Gewinne laufen.

Im Chartbild ist unser Musterdepot-Kauf markiert!

Autodesk Depotaufnahme

Fazit: Bei TraderFox begibt sich ein Team von 5 professionellen Tradern ganztägig auf die Suche nach den neuen Top-Storys am Markt. Abonnieren Sie "TraderFox Live Trading" und profitieren Sie von unserem Research.

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