TraderFox Musterdepot: Schon 2 Volltreffer in dem jungen Jahr 2019


18.01.2019

Liebe Trader,

Ende 2018 gaben wir einen Ausblick auf das neue Börsenjahr. Als eine der größten Chancen identifizierten wir die Zykliker, nachdem sich diese mehrheitlich halbierten. Um das TraderFox Musterdepot in den nächsten Monaten nach vorne zu bringen, wollen wir aktiv auf die besten Aktien setzen. Folglich haben wir im Januar begonnen den Investitionsgrad zu erhöhen. Das macht sich bezahlt. Jetzt entstehen die ersten Buchgewinne!

HeidelbergCement wurde am 08. Januar zu 55,84 Euro aufgenommen und ist eine unserer Zykliker-Positionierungen. Der Trade ist 8% vorne. Die Aktie ist mit einem KGV von unter 10 bewertet. Sorgen um das Wachstum der Weltwirtschaft ließen die Aktie des Baustoffanbieters deutlich zurückkommen. Mittlerweile hat auch die Dividendenrendite mit 3,5% ein attraktives Level erreicht. Entscheidend für die Aktie ist die Perspektive. Wenn die Erwartungen von JPMorgan aufgehen, wonach bereits im ersten Quartal 2019 mit einer Verbesserung des operativen Ergebnisses zu rechnen ist, wird die HeidelbergCement-Aktie in eine neue Aufwärtsbewegung schwenken. Aufsichtsrat Merckle steht schon seit November auf der Käuferseite und erwarb Aktien im zweistelligen Millionen-Euro-Wert. Der Ausblick für den Konzern kann nicht so schlecht sein.



Am 18. Januar kauften wir die BASF zu 64,22 Euro ins Musterdepot. Sofort sind die ersten Buchgewinne entstanden. BASF weist ein 10,8er KGV auf. Die Dividendenrendite beträgt attraktive 5%. Die absolute Ausschüttung von 3,20 Euro/Aktie sollte in den nächsten Jahren ebenfalls sicher sein. BASF ist mit seinen Chemieprodukten in sämtlichen Branchen angefangen von Auto, über Landwirtschaft bis hin zur pharmazeutischen Industrie vertreten. Wachsen die Weltwirtschaft und der Wohlstand wirkt sich das positiv auf BASF aus. Daher ist die Aktie nach dem Rückgang ein idealer Kaufkandidat, um auf das Comeback der Zykliker zu setzen. Aktuell wird der Newsflow positiver. In China darf man 10 Mrd. USD in einen Standort investieren. Das wird für BASF zu einem Wettbewerbsvorteil verhelfen, da man die Anlage komplett in Eigenregie bauen darf und das früher als Wettbewerber. Bis 2030 steigt Chinas Anteil an der Chemieproduktion auf 50%. Darüber hinaus öffnet China den Markt für den Import von fünf gentechnisch veränderten Pflanzensorten, worunter sich zwei von BASF befinden.


Ausgezeichnet führt sich der Kauf von MTU ein. Wir nahmen die Qualitätsaktie am 08.01. zu 165,30 Euro ins Musterdepot auf. Der Trade ist fast 10% im Gewinn. Als Triebwerkslieferant profitiert der Konzern vom steigenden Absatz neuer Jets mit CO2- und treibstoffsparenden Triebwerken. Der Auftragsbestand liegt bei 15,3 Mrd. Euro und sichert den Umsatz für über drei Jahre ab. Da bis 2038 ein Bedarf an 37.400 neuen Jets besteht, wird das Neugeschäft weiter gut laufen. Marge verdient man hingegen bei der Wartung und Instandhaltung. Deren Anteil am Ertrag wird nun zulegen. Parallel sinken die Investitionen. Folglich geht MTU für 2019 von einem Umsatz- und Ertragsanstieg aus. Vielmehr noch kommunizierte man Ende letzten Jahres auf dem Kapitalmarkttag einen stetigen Gewinnanstieg bis 2025. Sonderphantasie resultiert aus dem Rüstungsbereich. Dort hat ein neuer Super-Zyklus begonnen. Wenn man bei FCAS dabei ist und Triebwerke für den geplanten neuen deutsch-französischen Jet liefert, erhält man ein Stück des Kuchens vom 400 Mrd. Euro-Projekt. Gehen die Analystenschätzungen auf, so wird der Nettogewinn von 8,88 Euro/Aktie auf 10,54 Euro/Aktie in 2020 zulegen. Das KGV20e wäre 17,1. Ein Qualitätswert mit einem mehrjährigen künftigen Wachstum kann problemlos auf ein 20er KGV kommen. Daraus resultiert für MTU ein Potenzial auf über 210 Euro.



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