Chartanalyse General Electric: Ein Fass ohne Boden?

Trader-Blog Patrik Uhlschmied 393 Leser
Einst galt General Electric (WKN: 851144) als Aushängeschild für Innovation. Die Konzerngeschichte hält mittlerweile seit 125 Jahren an. Dessen Entstehung geht sogar auf den Glühbirnen-Erfinder Edison zurück. Doch heute gilt der Dino vielmehr als Sorgenkind im Dow Jones. Im August musste bereits der Konzern-Chef Jeff Immelt seinen Posten räumen. Er stand aufgrund seines Missmanagements stark in der Kritik. Ein bekanntes Beispiel für seine verschwenderische Art ist das Mitnehmen eines zusätzlichen Firmen-Jets für seine Geschäftsreisen.  Auch die Zahlen für das abgelaufene Q3 fielen schlecht aus: der Gewinn je Aktie nahm um 5% auf 0,21 USD ab und die Marge ging um 240 Basispunkte auf 7,6% zurück. Ein weiterer Rückschlag für die Aktionäre ist die Dividendenpolitik. Erst zum zweiten Mal seit den 30er Jahren kürzt General Electric seine Dividende. Diese wird auf 0,48 USD halbiert.

Doch der neue Firmen-Chef John Flannery soll bereits an Restrukturierungs-Maßnahmen arbeiten. In Zukunft soll sich der Konzern lediglich auf die Bereiche Luftfahrt, Gesundheitstechnik und Energie konzentrieren. Rund 13 Geschäftsbereiche sollen ausgegliedert bzw. abgestoßen werden. Darunter fallen bspw. das Zuggeschäft.

Ein ähnliches Verhalten spiegelt sich auch im Kursverlauf der Aktie wider. Mehr als 45% verlor General Electric seit Beginn des Jahres. Es scheint fast als Fass ohne Boden. Um hier die nächsten charttechnischen Unterstützungen auszumachen, bedarf es dem Blick auf das übergeordneten Bild seit 2008. Allerdings steht der nächste Unterstützungs-Bereich kurz bevor. Aktuell notiert die Aktie bei rund 17,80 USD. Im Bereich von 16,20 bis 15 USD sind starke Unterstützungen aus den Jahren 2010 bis 2012 zu finden. Ebenfalls befindet sich hier das 61,8er Fibonacci-Retracement der kompletten Aufwärts-Bewegung seit der Weltwirtschaftskrise.

Ich gehe davon aus, dass General Electric noch einige Zeit benötigen wird, um wieder auf Kurs zu kommen. Allerdings rechne ich im genannten Bereich mit einer stärkeren Erholungs-Bewegung bis in den Bereich von bis zu 25 USD. Im Zuge dieser Aufwärts-Bewegung wird sich ebenfalls entscheiden, inwieweit sich die Pläne von John Flannery umsetzen lassen.



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