Chartanalyse General Motors: Ist das der Durchbruch?

Trader-Blog Patrik Uhlschmied 553 Leser
General Motors (GM) musste in der Finanzkrise 2008 aufgrund von Liquiditätsproblemen Insolvenz anmelden. Die Steuerzahler mussten eingreifen. Ende 2010 folgte die erneute Privatisierung. GM ging zurück an die Börse und ist seitdem wieder auf Kurs. Derzeit ist der US-Automobilkonzern hinter VW und Toyota der drittgrößte Autobauer der Welt. Jedoch steht die Automobilbranche derzeit aufgrund der Bedrohung durch Teslas Elektroautos unter Druck. Doch General Motors bereitet sich hierauf vor: der neue vollelektrische Chevrolet Bolt von GM ist bei immer mehr Autohändlern verfügbar und die Zahl der Auslieferungen steigt stetig. Im vergangenen Monat konnte dieses Modell bereits ein Allzeithoch an Umsätzen generieren. Im Vergleich zum April stiegen die Verkäufe um 21%. Der Bolt hat eine Reichweite von knapp 400km und ist für einen Einstiegspreis von rund 37.500 USD erhältlich. Zwar entsprechen die Auslieferungen lediglich 0,6% der Gesamtverkäufe, doch meiner Ansicht nach ist dies nicht entscheidend. Viel wichtiger ist, dass GM bereits über die Möglichkeiten verfügt, um auf Elektroautos umstellen zu können.

Zusätzlich beflügeln derzeit die China-Absätze. Die Verkäufe von Cadillacs stiegen im Mai um mehr als 65% an. Es ist dabei der 15. Monat in Folge, dass General Motors Luxusmarke im größten Automobilmarkt der Welt steigende Absätze generiert. Weltweit stiegen die Verkäufe von Cadillac um insgesamt 34%.

Rückhalt sollte ebenso das Investment des Wall-Street Gurus David Einhorn geben. Denn dieser setzt bekanntlich 25% seines Hedgefonds auf den US-Automobilhersteller. Allerdings ist GM dabei, unrentable Marken auszugliedern bzw. zu verkaufen. Zuletzt verkaufte der Konzern Opel an PSA. Solche Umstrukturierungen erfordern vor allem Zeit und Geduld.

Charttechnisch betrachtet spiegelt General Motors ein gemischtes Bild wider. Zwar wurde der langfristige Abwärtstrend Ende 2016 durchbrochen, doch fiel die Aktie vor einigen Handelstagen wieder darunter. Einige Handelstage später folgte der Gegenschlag. GM reagierte am Unterstützungsbereich von 31,80 bis 32,30 USD. Seitdem versucht die Aktie sich wieder oberhalb des Trends zu etablieren.



Fazit: Ich bleibe hier skeptisch, ob der Abwärtstrend tatsächlich nachhaltig überwunden wurde. Die Aktie bleibt weiterhin auf meiner Watchlist. Einen Einstieg wähle ich voraussichtlich in zwei Fällen: entweder der Kurs etabliert sich oberhalb des Abwärtstrends oder GM fällt bis auf ca. 30,60 USD. Hier befindet sich mein Kursziel der übergeordneten Korrektur von der vorangegangenen Aufwärtsbewegung. Dort sind massive Unterstützungen zu finden.

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