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Elon Musk erwartet 1 Mrd. humanoide Roboter bis 2036: Diese 4 Aktien könnten die großen Gewinner sein!

Liebe Trader,

im TraderFox Trading-Depot USA feiern wir weiterhin unsere 30.000 % mit NVIDIA. Die Erfolgsstory ist noch nicht zu Ende. Jetzt ist die NVIDIA-Aktie reif, um auf 300 USD durchzumarschieren. Am Donnerstag hat OpenAI ChatGPT Astra vorgestellt, und die Leute, die ständig schreiben: "KI ist eine Blase", werden nun peinlich berührt verstummen.

Astra stellt alles in den Schatten, was wir bislang gesehen haben. Man verbindet Astra mit Software wie Blender und kann der KI dann Arbeitsanweisungen geben. Astra erstellt 3D-Grafikmodelle und daraus ganze Computerspiele, modelliert Häuser und CAD-Designs. Sam Altman sagt, die Zeit der Prompts sei vorbei. Astra versteht, was man möchte.

Es gibt keine Grundlage, daran zu zweifeln, dass Firmen weltweit nun Heerscharen an KI-Mitarbeitern aufbauen werden. Die Nachfrage nach Tokens wird exponentiell wachsen. Die NVIDIA-Konsensschätzung von 492 Mrd. USD Nettogewinn im übernächsten Geschäftsjahr erscheint auf einmal plausibel. Das KGV betrüge 11,3 beim heutigen Kurs.

Die Sicherheitslösungen von Okta (WKN A2DNKR) könnten nun eine maßgebliche Rolle spielen, um KI-Mitarbeitern im großen Stil Zugriff auf Softwarelösungen zu geben. Auch die Perspektive für die Oracle-Aktie (WKN 871460) hellt sich nun wieder auf. Nach den Zahlen am 14.09. entscheide ich, ob ich investiert bleibe. Für die Aktie spricht der exponentiell wachsende Tokenverbrauch. Gegen die Aktie spricht der Zinsaufschlag, den Oracle für seine Anleihen bezahlen muss.

Hellhörig wurde ich im Earnings-Call bei der Aussage, dass Pharmakonzerne wie Bristol Myers und Eli Lilly nun in KI-Fabriken investieren, um die Entwicklungszeiten in der Arzneimittelforschung von mehreren Jahren auf einige Monate zu verkürzen. Pharmadienstleister wie IQVIA (WKN A2JSPM) und Labcorp (WKN A40C39) stehen vor einem goldenen Jahrzehnt.

 Wir sind mittendrin im großen Bullenmarkt. Börsianer dürfen nun einen Fehler nicht machen: auf Pessimisten hören und vor lauter Angst ihre Welt-ETFs auflösen.

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Wir positionieren uns im TraderFox Trading-Musterdepot konsequent auch für die neuen Trends, die gerade anlaufen sind. Dazu zählen:


a) Biotech-KI-Revolution: KI beschleunigt die Medikamentenforschung von vielen Jahren auf wenige Monate

b) Humanoide Roboter. Es geht los. Firmen wie Unitree, Tesla oder Figure AI starten die Serienproduktion Humanoider.

c) Die nächste Phase der KI-Revolution. Schauen Sie sich zum Beispiel einmal Zeta Global Holdings an, die eine KI-Werbeplattform gebaut haben. 

Wir haben insbesondere bereits begonnen uns für den nächsten Billionen-Markt mit dem höchsten Volumen zu positionieren. Das sind Humanoide. Neue Schätzungen von Elon Musk sowie Goldman Sachs unterstreichen das Potenzial. In diesem Zuge sehen wir vier Gewinner-Aktien. Lesen Sie hier den Research-Artikel von Jörg Meyer aus den Live-Trading-Sektionen. Er beinhaltet 4 von unseren 10 Top-Favoriten.

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Eine Milliarde Humanoide – Musk setzt eine völlig neue Größenordnung

Elon Musk hat beim G20-Treffen eine außergewöhnliche Prognose formuliert. Innerhalb der kommenden zehn Jahre könnten weltweit eine Milliarde humanoide Roboter im Einsatz sein. Jeder davon könnte nach seiner Einschätzung langfristig ein Mehrfaches der Produktivität eines Menschen erreichen. Das ist Musks persönliche Erwartung, die aber zeigt, welche Größenordnung er der Kombination aus KI und Robotik zutraut.

Der Vergleich mit Goldman Sachs zeigt, wie schnell sich selbst professionelle Marktprognosen nach oben verschieben. Die Investmentbank hat ihre Schätzung für die weltweiten Humanoiden-Auslieferungen in 2035 gerade von 1,38 Mio. auf 6,48 Mio. Stück angehoben. Gleichzeitig steigt die erwartete Marktgröße auf rund 138 Mrd. USD. Haupttreiber sind die rasanten Fortschritte bei Physical KI, die Roboter schneller lernfähig und vielseitiger machen, sowie deutlich sinkende Hardwarekosten. Goldman erwartet, dass der durchschnittliche Preis eines Humanoiden von rund 41.800 USD 2025 auf etwa 21.300 USD 2035 fällt.

Musks Milliarde ist mit Goldmans jährlichen Stückzahlen nicht direkt vergleichbar. Die Kernaussage ist jedoch dieselbe. Sinkende Hardwarekosten und rapide besser werdende KI könnten humanoide Roboter von Pilotprojekten in die Massenproduktion führen. Für Anleger wird damit die gesamte Wertschöpfungskette interessant.

NVIDIA: Das Betriebssystem für die humanoide Roboterindustrie

Bei NVIDIA liegt die Chance weniger darin, selbst Roboter zu bauen, sondern möglichst viele Hersteller auf die eigene Plattform zu ziehen. Mit Isaac GR00T, Cosmos, Omniverse und Jetson Thor deckt NVIDIA nahezu den gesamten Entwicklungsprozess ab: virtuelle Welten und synthetische Trainingsdaten, Foundation Models, Simulation sowie lokale Rechenleistung und Steuerung im fertigen Roboter. Der neue offene Isaac-GR00T-Referenzhumanoid kombiniert beispielsweise Jetson Thor mit GR00T und soll Forschungsteams die Entwicklung kompletter humanoider Systeme erleichtern.

Damit versucht Jensen Huang bei Robotern letztlich das CUDA-Modell zu wiederholen. Nicht einen einzelnen Gewinner auswählen, sondern die Rechen- und Softwareplattform für möglichst viele Roboterhersteller stellen. Unitree, Agibot, industrielle Robotikunternehmen und zahlreiche Entwickler setzen bereits auf NVIDIA-Technologie. Das Geschäft mit Physical KI, einschließlich Robotik und autonomem Fahren, erreicht inzwischen etwa 10 Mrd. USD annualisierten Umsatz. NVIDIA sieht langfristig Potenzial in Richtung 100 Mrd. USD.

Sollten humanoide Stückzahlen irgendwann tatsächlich in die Millionen gehen, könnte NVIDIA mehrfach verdienen: beim Training der Roboter in Rechenzentren, bei Simulation und Software sowie mit Edge-Compute direkt im Roboter. Das macht NVIDIA zum klaren Profiteur dieser Story.

Tesla: Vom Autokonzern zum Hersteller von Millionen Arbeitskräften?

Tesla bietet den unmittelbarsten Hebel auf Musks Vision. Optimus soll nicht nur verkauft, sondern zunächst in den eigenen Fabriken eingesetzt werden. Dadurch kann Tesla die Roboter unter realen Produktionsbedingungen trainieren, Daten sammeln und gleichzeitig lernen, wie Humanoide in industriellen Prozessen wirtschaftlich eingesetzt werden können.

Entscheidend ist inzwischen die geplante Fertigungskapazität. Tesla teilte im Frühjahr mit, dass die Vorbereitungen für die erste großskalige Optimus-Fabrik in Fremont beginnen. Die erste Generation der Produktionslinie ist auf eine Million Roboter jährlich ausgelegt und ersetzt dort die bisherigen Model-S- und Model-X-Linien. Parallel wird in Texas bereits eine zweite Generation vorbereitet, die langfristig sogar auf zehn Millionen Roboter Jahreskapazität ausgelegt sein soll.

Damit geht Tesla weit über einen Entwicklungsprototyp hinaus. Das Unternehmen will die Fähigkeiten aus realer KI, Computer Vision, Batterien, Leistungselektronik, Motoren und Massenfertigung zusammenführen.

Die große Investmentfrage lautet, ob Tesla bei Humanoiden eine ähnliche Skalierung schafft wie einst bei Elektroautos. Sollte Optimus tatsächlich in Fabriken, Logistik und später im privaten Umfeld wirtschaftlich einsetzbar werden, könnte neben Fahrzeugen, Robotaxis und Energiespeichern ein völlig neuer Umsatzpfeiler entstehen. Dieser würde alle anderen Produkte in den Schattenstellen und bietet für die Tesla-Aktie den entscheidenden Katalysator für eine Neubewertung.

Jabil: Der unterschätzte Auftragsfertiger hinter der Humanoiden-Welle

Jabil ist für mich einer der interessantesten Profiteure, weshalb sich die Aktie auch im US-Musterdepot befindet. Der Auftragsfertiger muss keinen eigenen Humanoiden entwickeln. Stattdessen könnte er genau das tun, was bei einer Massenadoption entscheidend wird. Roboter für andere Unternehmen industrialisieren und in hohen Stückzahlen fertigen.

Der konkrete Einstieg existiert bereits. Jabil ist weltweiter Fertigungspartner von Apptronik und produziert dessen Apollo-Humanoiden. Gleichzeitig werden Apollo-Roboter direkt in Jabil-Fabriken eingesetzt – teilweise sogar auf den Produktionslinien, auf denen weitere Apollo-Systeme gebaut werden. Dadurch entsteht ein interessanter Flywheel-Effekt. Jabil produziert die Roboter, testet sie im eigenen Betrieb und liefert gleichzeitig reale Daten zur Verbesserung der Systeme. Apptronik selbst hat inzwischen mehr als 935 Mio. USD in seiner Series A eingesammelt und will Produktion und kommerzielle Installationen massiv ausweiten.

Jabil besitzt zudem bereits Know-how bei Sensorik, Kameras, Compute- und Control-Hardware, Connectivity, Stromversorgung, Kühlung, Aktuatoren und komplexen elektromechanischen Baugruppen. CEO Mike Dastoor bezeichnete Physical KI ausdrücklich als langfristige Chance. Wenn neben Apptronik weitere Robotikunternehmen Fertigung auslagern, könnte Jabil zu einem Foxconn der Robotikindustrie werden.

Regal Rexnord: Bis zu 50 Bewegungsachsen pro Roboter schaffen einen enormen Komponentenhebel

Noch versteckter ist die Story bei Regal Rexnord. Humanoide benötigen für Schultern, Ellenbogen, Hände, Hüften, Knie und Füße eine enorme Zahl hochpräziser Bewegungssysteme. Genau hier sitzt Regal Rexnord mit Marken wie Kollmorgen, Portescap, Thomson, Warner Electric und Berg. Das Portfolio reicht von Servo- und Mikromotoren über Linearaktuatoren bis zu Bremsen und Präzisionsgetrieben. Regal bezeichnet diese Kombination selbst als komplette Motion-Control-Plattform für Humanoide.

Regal gibt an, bei führenden globalen Humanoidenherstellern Aufträge beziehungsweise Design Wins gewonnen zu haben. Das Unternehmen sieht innerhalb eines humanoiden Roboters Einsatzmöglichkeiten auf 30 bis 50 Bewegungsachsen und bezifferte seine Pipeline zuletzt auf rund 100 Mio. USD. Der Fokus auf komplexe Gelenklösungen macht Regal Rexnord als Zulieferer für Robotikunternehmen so interessant – einmal ausgewählt, wird der Konzern schwierig ersetzbar.

Noch ist Humanoid-Robotik für den Gesamtkonzern klein. Aber das Kerngeschäft Automation & Motion Control wächst bereits kräftig: Im zweiten Quartal legte der Umsatz organisch um 15,6 % zu. Sich als Zulieferer für humanoide Roboter durchzusetzen, eröffnet für die Aktie ein langfristiges Neubewertungspotenzial.

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Viele Grüße
Simon Betschinger
Jörg Meyer

Aufklärung über Eigenpositionen: NVIDIA, Oracle, IQVIA