Tradingerfolge

Dell: Das wird der nächste Tenbagger im US-Musterdepot - Buchgewinn schon 725 %!

Liebe Leser,

Dell ist mit einer Performance von +725 % einer der besten Trades im US-Musterdepot. Wir setzen auf die Tech Value-Aktie, weil sie nicht nur von mehr Data Centern profitiert, sondern auch vom Aufbau von KI-Infrastruktur auf Enterprise-Ebene. Das KUV und KGV sinken nach der neuen Guidance auf nur 1,9 und 23. Damit gehört Dell zu den günstigen KI-Infrastruktur-Werten. Alles Wichtige, was Aktionäre wissen müssen:

 


Agentische KI verändert die Nachfrage noch einmal
Bei Dell bekommt der KI-Infrastrukturboom eine neue Dimension. COO Jeff Clarke erklärte gegenüber Analysten im Rahmen der neuen Quartalszahlen, dass agentische KI die Architektur und den Kapazitätsbedarf von Rechenzentren fundamental verändern wird. Seine Formulierung war bemerkenswert: "Die Nachfrage durch agentische KI verändert das Rechenzentrum grundlegend. Wir erwarten, dass KI bis 2030 rund 75 % der gesamten Rechenzentrumsnachfrage ausmachen wird." Noch konkreter wird Dell beim Zeitplan: "Agentische KI in Unternehmen dürfte bis 2028 zum größten einzelnen Workload werden." Der Grund ist die deutlich höhere Rechenintensität. Dell erwartet, dass das durch Inferenz erzeugte Token-Volumen bis 2030 um den Faktor 87 auf rund 3.600 Billiarden Tokens steigt. Neue Modelle wie GPT-6 Astra befeuern das.

Mehr als 1 Bio. USD-Infrastrukturchance
Daraus leitet Dell eine außergewöhnliche Größenordnung ab. Bis 2030 könnten KI-Anwendungen rund 75 % der gesamten Data-Center-Nachfrage ausmachen und etwa 200 GW zusätzliche Leistung erfordern. Rund die Hälfte dieses Marktes sieht Dell genau in den Kundengruppen, bei denen der Konzern besonders stark positioniert ist: NeoClouds, Sovereigns und Enterprises. Daraus errechnet das Management eine kumulierte adressierbare Infrastrukturchance von mehr als 1 Bio. USD bis 2030. "Wenn man diese Zahlen zusammenführt, sehen wir vor uns eine Chance von mehr als 1 Bio. USD", so der COO. Damit geht es längst nicht mehr nur um GPU-Server. Agentische Workloads benötigen zusätzlich klassische CPU-Server, Netzwerk, Storage, Strom- und Kühlungsarchitekturen. Deshalb sagte Dell, dass Kunden für KI zunehmend die komplette IT-Infrastruktur modernisieren.

Der KI-Auftragsbestand steigt auf 95 Mrd. USD – Anhebung der Prognose
Im zweiten Quartal erzielte Dell einen Rekordumsatz von 47 Mrd. USD, ein Plus von 58 %. Das bereinigte EPS sprang um 203 % auf 7,04 USD. Noch spektakulärer ist das KI-Geschäft. Gut 60,9 Mrd. USD an KI-Auftragseingang kamen im letzten Quartal herein. Es wurden 16,4 Mrd. USD an KI-Server-Umsatz realisiert. Der Auftragsbestand schwoll auf einen Rekordwert von 95 Mrd. USD an. In den vergangenen zwölf Monaten hat Dell bereits 131,7 Mrd. USD an KI-Aufträgen gebucht und trotzdem wächst die Pipeline weiter und liegt laut Management noch immer bei einem Mehrfachen des Auftragsbestands. Die Zahl der KI-Kunden hat inzwischen 6.500 überschritten. Dell erhöhte deshalb die Jahresprognose. Statt 167 Mrd. USD werden nun 192 Mrd. USD an Umsatz erwartet. Das EPS soll bei 25 USD statt 17,90 USD landen. Der erwartete KI-Server-Umsatz wurde von 60 Mrd. USD auf 74 Mrd. USD angehoben.

Dell verdient auch an klassischen Servern plötzlich wieder stärker
Eine besonders interessante Story steckt außerhalb der reinen GPU-Systeme. Der Umsatz mit klassischen Servern und Networking sprang im zweiten Quartal um 122 % auf 10,5 Mrd. USD. COO Clarke erklärte, dass immer mehr Unternehmen erhebliche CPU-Rechenkapazität für KI-Agenten und agentische Workflows benötigen. Agenten greifen schließlich auf Datenbanken zu, führen Anwendungen aus, nutzen Tools und koordinieren Prozesse – Aufgaben, die nicht ausschließlich auf GPUs stattfinden. Damit vergrößert KI den Markt für Dell gleich mehrfach: GPU-Server treiben das unmittelbare Wachstum, während Agenten zusätzlich klassische Server, Storage und Networking benötigen.

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Viele Grüße

Jörg Meyer