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Statusbericht Depotziel 1 Million: Im Softwaresektor lauern Kaufchancen!

Liebe Börsianer,

nahezu unbemerkt von der Börsenpresse sind amerikanische Technologieaktien in einen Bärenmarkt übergegangen. Digitale Geschäftsmodelle stehen auf dem Prüfstand. Die Wall Street hat Angst, dass Künstliche Intelligenz Softwarefirmen oder Beratungsunternehmen überflüssig machen wird.

Es gibt auch eine positive Seite: Endlich wurden die Bewertungen der Aktien wieder auf ein vernünftiges Maß zurechtgestutzt. Folgende Tabelle zeigt abgestrafte Aktien. Mit unserem Börsendienst "Depotziel 1 Million" werden wir die Chancen nutzen.

Musterdepot Depotziel 1 Million: Wir werden im Softwaresektor zuschlagen

In unserem Börsendienst "Depotziel 1 Million" führen wir ein Realgelddepot. Wir investieren in aufstrebende Burggraben-Aktien mit dem Ziel, diese über längere Zeit zu halten, um in den Genuss des Zinseszinseffekts zu gelangen. Nach zwei Jahren haben bereits drei Aktien die Performance-Schwelle von 100 % überschritten.

Mit Applied Materials (+120 % seit Kauf) haben wir in den Schaufelverkäufer der KI-Revolution investiert. KI wird bald in der Lage sein, sich selbst zu verbessern. Dann wird sich die Entwicklungsgeschwindigkeit ebenso exponentiell entwickeln wie die Nachfrage nach Chips und Speichern. Applied Materials baut die Maschinen und Anlagen. Als Aktionär von Applied Materials kann es uns egal sein, ob NVIDIA, Intel, AMD, Alphabet oder Amazon in 5 Jahren die besten KI-Chips in Verwendung haben werden, denn ganz am Anfang der Wertschöpfungskette steht unsere Applied Materials.

Ein Flop war bislang unser Investment in Salesforce. Der Softwareanbieter wird von den KI-Disruptionsängsten in die Tiefe gezogen. Salesforce verdient derzeit am meisten Geld, wenn viele Mitarbeiter in einem Unternehmen eine Softwarelizenz nutzen. Wenn KI zukünftig Software und Computer bedienen kann, werden weniger Lizenzen für menschliche Mitarbeiter benötigt. Das ist die brutale Logik, die an der Börse gerade dominiert.

Aber: Unternehmen wie Salesforce wissen das natürlich. Salesforce ändert sein Geschäftsmodell. Statt starrer Abonnements pro Nutzer experimentiert der Konzern zunehmend mit verbrauchsbasierten Preisen. Man bezahlt künftig "pro erledigter Aufgabe" der KI-Agenten. Dass dies kein bloßes Marketingversprechen ist, belegen die Zahlen: Bereits Ende 2025 erzielte die Sparte für Daten und KI einen Umsatz von 1,2 Milliarden USD pro Quartal – ein Plus von 120 % gegenüber dem Vorjahr.

Der neue Wachstumsmotor heißt Agentforce. Salesforce vollzieht den Schwenk weg von "Copiloten", die dem Menschen nur assistieren, hin zu autonomen KI-Agenten. Diese digitalen Mitarbeiter sollen bis 2030 Millionen von Standardaufgaben in Vertrieb, Kundenservice und Marketing völlig selbstständig erledigen.

Fazit: Derzeit differenziert die Börse nicht. Alles wird abverkauft. Ein guter Quartalsbericht kann reichen, damit die Stimmung dreht. Wir werden uns kommende Woche bei einer Softwareaktie positionieren, die von KI-Funktionen profitieren sollte.

Tipp: Depotziel 1 Million ist in der aktien Flatrate enthalten.

TraderFox Academy: In Seitwärtsphasen Geld verdienen

Ich wurde gefragt, was denn der wichtigste Grund sei, meinen Kurs über die Stillhalter-Strategie "The Wheel" zu besuchen. Meine Antwort ist einfach: Mit dem Schreiben von Put-Optionen kann man auch in Seitwärtsphasen Geld verdienen. Seitdem ich mein Stillhalter-Depot führe, sehe ich stabile Aktien wie McDonald’s oder Coca-Cola unter einer völlig neuen Perspektive. 

Langgezogene Seitwärtsphasen sind das Beste, was uns Stillhaltern passieren kann – vor allem in Phasen wie aktuell, wenn die Technologieaktien im Sinkflug sind. Bei Laufzeit von etwa 4 Wochen bietet Short Puts häufig eine annualisierte Stillhalter-Rendite von etwa 20 %. Besonders gut gefällt mir gerade Cisco nach dem Rücksetzer. Bei dem Dow Jones-Wert eröffnete ich am Freitag einen Short Put mit annualisierter Stillhalter-Rendite von 40 %. Ein exzellentes Chance-Risiko-Verhältnis, finde ich: 

Tipp: Nehmen Sie an meinem Kurs teil unter https://traderfox.academy

Viele Grüße
Simon Betschinger