NVIDIA +30.000 % im US-Musterdepot - der beste Trade der Geschichte. Vier wichtige Erkenntnisse!

Liebe Trader,
NVIDIA ist mit einem Buchgewinn von 30.000 % der erfolgreichste Trade der TraderFox-Geschichte. Die Aktie befindet sich seit Mitte Februar 2016 (!) im US-Musterdepot. Die neuen Zahlen liefern für Aktionäre vier Highlights.

Wachstum von 70 % für nächstes Jahr angekündigt
Beim Chipriese dürfte nach den jüngsten Zahlen vor allem eine Aussage die Erwartungen der Wall Street verändern: Der Konzern rechnet bereits für das Fiskaljahr 2028, das weitgehend dem Kalenderjahr 2027 entspricht, mit rund 70 % Umsatzwachstum. Der Konsens hatte bislang lediglich etwa 44 % erwartet. Noch bemerkenswerter: Die Prognosen der Kunden deuten laut NVIDIA sogar auf eine Verdopplung des Umsatzes hin. Dass NVIDIA "nur" 70 % in Aussicht stellt, liegt vor allem an begrenzten Lieferkapazitäten. Das trifft auf eine deutlich normalisierte Bewertung. Nach dem Kursrückgang wird NVIDIA nur noch mit einem 18er KGV bewertet. Drei weitere Highlights der NVIDIA-Ergebnisse sind.
KI-Agenten brauchen bis zu 100-mal mehr Rechenleistung
Warum die Nachfrage weiter explodiert, erklärte Jensen Huang sehr anschaulich. Ein KI-Agent benötigt je nach Aufgabe etwa 15- bis 100-mal so viel Rechenleistung wie eine klassische menschliche Prompt-Interaktion. Grund sind mehrere Reasoning-Schritte, Planung und wiederholte Tool-Nutzung. Gleichzeitig wächst die Nachfrage längst nicht mehr nur bei Amazon, Microsoft oder Google. Sovereign KI, NeoClouds, Start-ups und Enterprises stehen laut NVIDIA bereits für ungefähr die Hälfte des Geschäfts und dieser Bereich wächst aktuell um rund 100 % pro Jahr.
Von 18 auf 40 Mrd. USD Umsatzchance je Gigawatt
Noch spannender ist, wie viel mehr Wertschöpfung NVIDIA inzwischen aus einem knappen Gigawatt Rechenzentrumsleistung herausholt. Bei Hopper lag die Umsatzchance je Gigawatt laut Management bei rund 18 Mrd. USD, bei Blackwell bei 25 Mrd. USD und bei Vera Rubin bereits bei 40 Mrd. USD. Der Grund: NVIDIA verkauft zunehmend die komplette KI-Fabrik. Neben GPUs kommen Vera-CPUs, NVLink, InfiniBand oder Spectrum-X Ethernet, komplette Systeme, Software und inzwischen Groq-LPUs hinzu. Damit steigt der NVIDIA-Anteil am gesamten Investitionsbudget eines Rechenzentrums.
Vera eröffnet einen neuen CPU-Milliardenmarkt
Parallel entsteht ein weiterer Wachstumstreiber. Grace erzielte auf Sicht der vergangenen zwölf Monate bereits mehr als 5 Mrd. USD Umsatz. Nun geht Vera in die Serienproduktion. NVIDIA sieht aktuell rund 20 Mrd. USD Nachfrage nach Server-CPUs und erwartet nach derzeitiger Planung, dass sich der eigene CPU-Umsatz im Geschäftsjahr 2028 mehr als verdoppelt. Damit greift NVIDIA zusätzlich einen Markt an, der bisher vor allem von AMD und Intel besetzt wird.
Fazit
Die entscheidende Erwartungsänderung lautet: NVIDIA sieht derzeit Nachfrage für ungefähr 100 % Wachstum, kann aufgrund der angespannten Lieferketten aber zunächst nur rund 70 % liefern. Das liegt dennoch weit über den bislang von der Wall Street erwarteten 44 %. Gleichzeitig steigen durch Agenten die benötigten Rechenkapazitäten, NVIDIA verdient mit jeder Plattform mehr je Gigawatt und baut mit Vera einen zusätzlichen Milliardenmarkt auf. Dies trifft auf ein 18er KGV, sodass das CRV deutlich attraktiver geworden ist. Genau diese Kombination sollte die Aktie weiter antreiben.
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Eigenpositionen
Verantwortlicher Redakteur Jörg Meyer: NVIDIA