Tradingerfolge

Dell: Knackt die 500 %-Marke im US-Musterdepot. Trending Value-Aktie mit 1,7er KUV!

Liebe Trader,

wir haben erfolgreich auf die KI-Infrastruktur-Aktien gesetzt. Ein großer Erfolg ist unsere Positionierung bei Dell. Bereits am 11.09.2023 stiegen wir im US-Musterdepot ein. Es entstand ein Pivotal News Point. Die Aktie brach damals auf ein neues Hochs aus, da die KI-Servernachfrage deutlich anzog. Da wir Dell als Profiteur des KI-Zeitalters mit einer günstigen Bewertung ausmachten, kauften wir. Das Resultat: Jetzt ist die Position 533 % im Plus!

Ist damit das Ende der Fahnenstange erreicht? Wir denken nein, denn Dell ist durch die neue Dynamik bei Umsatz und Ertrag noch immer eine Trending Value-Aktie. Das KUV beträgt lediglich 1,7. Damit hebt man sich von sämtlichen KI-Infrastruktur-Aktien ab. Zum Vergleich: Vertiv (KUV 7), Arista Networks (KUV 16) und Cisco (KUV 7,4) sind deutlich höher bewertet.

Was spricht noch für Dell?

1. Der neue KI-Superzyklus treibt Dell an
Der wichtigste Wachstumstreiber ist die enorme Skalierung im Enterprise-Segment. Dell betreibt inzwischen mehr als 5.000 sogenannte "Enterprise AI Factories" in der Live-Produktion. Das entspricht einem Zuwachs von über 50 % innerhalb der vergangenen sechs Monate. Da die Ausgaben für diese Infrastruktur zunehmend an den realen ROI der Unternehmen gekoppelt sind und sich nicht mehr nur aus klassischen IT-Budgets speisen, erweist sich die Nachfrage als extrem widerstandsfähig. Viele Kunden ordern bereits in zweiten und dritten Tranchen, wobei sich der Bedarf längst von GPUs auf traditionelle Server und Edge-Infrastruktur ausweitet.

2. Speichergeschäft als heimlicher Margen-Booster
Dell verschiebt seinen Fokus im Speicherbereich konsequent weg von Drittanbietern hin zu eigener IP. Da das Speichergeschäft ohnehin die profitabelste Verwendung für Dells NAND-Allokationen darstellt, fungiert dieser Bereich als mächtiger Hebel für die operative Marge. Zudem untermauert das Management, dass firmeneigene "On-Premise"-Inferenzlösungen die niedrigsten Kosten pro Token garantieren, da Daten dort verarbeitet werden, wo sie entstehen.

3. Ein Engpass bleiben die Komponenten. Denn lauert Überraschungspotenzial!
Halbleiter-Komponenten bleiben das Nadelöhr, weil die Nachfrage das Angebot toppt. Sollte Dell mehr Komponenten beschaffen können, würden man die Erwartungen übertreffen. Laut Evercore warnt das Management, dass sich die Engpässe bei DRAM, NAND und CPUs im Kalenderjahr 2027 im Vergleich zu 2026 sogar noch zuspitzen dürften. Dennoch gehört Dell weiterhin zu den am besten positionierten Infrastrukturanbietern im KI-Zyklus, wobei sich die Nachfrage über GPUs hinaus auf traditionelle Server, Speicher und Edge-Lösungen ausweitet.

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Viele Grüße

Jörg Meyer