Klassische Chartanalyse: Keilformationen

Die Keilformation ähnelt einem Dreieck und beschreibt eine Preisentwicklung, die durch zwei konvergierende, spitz aufeinander zulaufende Trendlinien umschlossen wird.[1] Schaubild 1 zeigt einen idealtypischen Keil, in dessen Verlauf die Kursschwankungen immer kleiner werden bis es schließlich zum Ausbruch aus der Keilformation kommt. Der Keil bildet sich idealerweise in einer Zeitspanne zwischen einem und drei Monaten aus. Er ist gegen einen etablierten Trend geneigt und wird im Allgemeinen als Trendfortsetzungsformation interpretiert. Ein fallender Keil, wie er in Schaubild 1 eingezeichnet ist, ist demnach bullish. Ein steigender Keil, wie er in Schaubild 2 eingezeichnet ist, ist demnach bearish. Seltener taucht der Keil an Gipfeln oder Böden auf, um eine Trendumkehr einzuleiten.






[1] Murphy (2002, S. 155ff.).
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