Trendfolge-Trading mit TraderFox

Buch Trend Following

Der Bestseller von Michael Covel. Das Buch "Trend Following" beschreibt wie erfolgreiche Trader als Trendfolger an den Märkten agieren.

 

Viele der bekanntesten und erfolgreichsten Trader der Welt sind Trendfolge-Trader. Michael Covel zeigt in seinem Buch wie auch „normale“ Anleger mit Trendfolge-Trading Erfolge erzielen können.

 

 


günstige
29€/Monat

Trendfolge-Trading ist mit der TraderFox Börsensoftware systematisch möglich
  • Aktien-Scanner, um relative Stärke und Momentum zu identifizieren
  • Neues Hochs in Echtzeit
  • Echtzeit-Sortierung nach Abstand von wichtigen Verlaufhochs
  • Aktien mit original Darvas Boxen werden identifiziert
  • Original Turtle Trader System ist umsetzbar
  • Alert-Funktion zeigt Aktien unmittelbar vor einem Turtle-Kaufsignal

Liebe Leser,

Michael Covel hat die Strategien der erfolgreichsten Investmentmanager untersucht. Die erfolgreichsten unter ihnen agierten meist als Trendfolger. Große Trendfolge-Trader waren zum Beispiel Bill Dunn, John W. Henry, Ed Seykota, Keti Campbell, Jerry Parker oder Richard Dennis. Ein Trendfolge-Trader identifiziert den Basistrend einer Aktie oder eines Marktes, positioniert sich in die vorherrschende Richtung und bleibt dieser treu  bis sich der Trend wieder umkehrt.

Die Trendfolge-Strategie von William O‘Neil

In der Börsengeschichte Amerikas gibt es unzählige Unternehmen, die von kleinen Gesellschaften mit wenigen Mitarbeiten zu multinationalen Großkonzernen heranwuchsen und ihre jeweiligen Branchen auf Jahre hinweg dominierten. Die Aktienkurse dieser Unternehmen vervielfachten sich. Welche entscheidenden Merkmale hatten diese Aktiengesellschaften, deren Kurse teilweise um mehrere tausend Prozent stiegen, am Beginn ihrer großen Kursrallys? Das ist die Frage, der US-Börsenlegende William O'Neil nachging. Das Ergebnis seiner Recherchen ist die CANSLIM-Methode, ein siebenstufiger Investmentprozess, um die besten Aktiengesellschaften Amerikas ausfindig zu machen.

CANSLIM: Der siebenstufige Investmentprozess von O'Neil, um die besten Aktiengesellschaften Amerikas zu identifizieren.

  • C = Current big or accelerating quarterly earnings per share
    Die Unternehmen sollten einen deutlichen Gewinnzuwachs gegenüber dem Vorjahresquartal vorweisen. Je höher desto besser. O'Neil erwähnt einige Beispiele für den Gewinnanstieg, den Firmen vor dem großen Kursanstieg der Aktie gemeldet hatten. So stieg der Gewinn von Dell um 74 bzw. 108 Prozent in den beiden Quartalen vor der großen Kursrally. Google meldete in den beiden Quartalen vor dem atemberaubenden Kursanstieg Gewinnzuwächse von 112 und 123 Prozent. Apple meldete ein Quartal vor der großen Kursexplosion einen Gewinnzuwachs um 350 Prozent.  Wenn behauptet wird, dass die Börsen manchmal nicht die Fundamentaldaten widerspiegeln, so ist diese Aussage langfristig falsch. Große Kursanstiege von Aktien wachstumsstarker Unternehmen gingen in der Börsengeschichte Amerikas so gut wie immer mit dynamischen Steigerungen der Unternehmensgewinne einher.
  • A = Annual earnings increases
    Ein einzelner guter Quartalsgewinn kann sich im Nachhinein nur als Strohfeuer entpuppen. Um dies auszuschließen, sollte auch der jährliche Gewinnzuwachs so hoch wie möglich sein.
  • N = New product, new enterprise or new service
    Was hatten 95% der größten Kursgewinner, die O'Neil untersuchte, gemeinsam? Das Neue! Neue Unternehmen, neue Produkte, neues Management! Amerika wurde von tatkräftigen Unternehmern aufgebaut, die neue Produkte und neue Dienstleistungen ins Wirtschaftsleben einführten. Aktionäre sollten also gezielt nach Unternehmen suchen, die bedeutende neue Produkte entwickelt haben.
     
  • S = Supply and demand
    Wenn eine Aktie steigt, ist es für gewöhnlich positiv, wenn dieser Kursanstieg von steigendem Volumen begleitet wird. Ein charttechnischer Ausbruch aus einer Konsolidierungsformation sollte von einem Volumenanstieg begleitet werden, der in etwa  40 oder 50 Prozent über dem normalen Umsatz liegt.
  • L = Leader or laggard
    Aktionäre sollten die Marktführer einer Branche kaufen, deren Aktienkurse hohe relative Stärke zeigen und die Sektorbewegung anführen.  Die Marktführer haben meist die höchsten operativen Margen und gewinnen am schnellsten weitere Marktanteile hinzu. Sie dominieren die schwächeren Unternehmen. Oft suchen Börsianer sogenannte Nachzügler-Aktien, die noch am Boden liegen, während die „Leader-Aktie“ täglich neue Hochs macht.  Diese Methode, Nachzügler zu suchen, ist selten von Erfolg gekrönt.
  • I = Institutional sponsorship
    Die Investmentfonds Amerikas verwalten unzählige Milliarden von US-Dollar.  Es ist positiv für Aktien, wenn sich zunehmend mehr Fonds und Institutionelle in dem Papier einkaufen und die Anzahl institutioneller Unterstützer Quartal für Quartal seigt. In den USA gibt es viele Finanzdienstleister, die solche Daten veröffentlichen. Morningstar.com veröffentlicht zum Beispiel die 24 größten Positionen aller Fonds.
  • M = Market direction
    Was nützt die beste Analyse einer Aktie nach den oben genannten Kriterien, wenn sich der Gesamtmarkt in einem Baisse-Trend bewegt und stark fällt? Etwa drei von fünf Ihrer Aktien würden in einem solchen Fall vermutlich unter die Räder kommen. Es ist darum wichtig, die Marktrichtung zu bestimmen.


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  • Neues Hochs in Echtzeit
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Die Darvas Methode

Das Darvas-System basiert auf der Grundüberlegung, dass der einzige solide Grund eine Aktie zu kaufen darin besteht, dass sie steigt. Eine Aktie, die nicht steigt, muss man nicht im Depot haben und man sollte sich erst Recht nicht Gründe dafür einreden. Hat eine Aktie erst einmal eine stabile Tendenz ausgebildet, bleibt diese Tendenz meist über einen längeren Zeitraum erhalten. Es gibt kaum eine Aktie, die ungebremst wie eine Rakete emporsteigt. Die Phasen starker Kursanstiege werden von wilden Oszillationsbewegungen mit bestimmten Grenzen unterbrochen. Diese Phasen des Kräftesammelns verlaufen ähnlich wie die Sprünge eines Gummiballs, der in einem geschlossenen Glaskasten auf und ab springt.

Um diese Beobachtung zu systematisieren, entwarf Darvas sein Box-System. Zuerst wird die obere Begrenzung der Box bestimmt. Wenn eine Aktie an drei aufeinanderfolgenden Tagen kein neues Hoch markiert, wird dieses zurückliegende Hoch die obere Begrenzung der Box. Im Anschluss wird der Boden der Box bestimmt, der sich als niedrigster Kurs ergibt, auf den die Aktie nachgab. Dieser Tiefstkurs darf dann an den drei Folgetagen nicht mehr unterschritten werden.

Nicolas Darvas investiert ausschließlich in Aktien, die steigen und deren Anstiege lediglich von kurzen Perioden des Kräftesammelns unterbrochen werden. Er merkte schnell, dass seine Trades meist dann von Erfolg gekrönt waren, wenn sich die Boxen konsequent übereinander stapelten, d.h. der Ausbruch aus der oberen Begrenzung einer Box zur Bildung einer neuen Box führte, die über der vorherigen lag. Darvas vergleicht seine Aktienselektion mit einem Pferderennen. Er wollte nicht auf die ganzen Mitläufer setzen, sondern auf das stärkste Pferd, das das Rennen anführt, den ungeschlagenen Champion. Seine Kaufstrategie verfeinerte er dahingehend, dass er nur Aktien kaufte, deren obere Begrenzung der Box ein historisches Hoch markierte, oder in abgeschwächter Form ein Mehrjahreshoch.
Um sicherzugehen, dass eine Aktie wirklich über Siegerqualitäten verfügt und er auf das richtige Pferd setzte, musste die Aktie in den letzten Monaten bereits ihre Sprinterqualitäten unter Beweis gestellt haben. Darvas wählte nur Aktien aus, die seit ihrem 52-Wochentief bereits 100 Prozent oder mehr zugelegt hatten. Wenn die obere Begrenzung der Box dann noch einem historischen Hoch entsprach, übernahm er den Titel in die engere Auswahl. Die anderen Aktien bezeichnete er, ein wenig abfällig, als Abfall.

Nachdem diese Vorauswahl getroffen war, untersuchte Darvas weitere Kriterien. Eine gesteigerte Umsatzaktivität deutet allgemein auf ein hohes Interesse an dem Papier hin. Am interessantesten sind Aktien, die normalerweise relativ ruhig gehandelt werden und dann in eine Phase steigender Kurse und deutlich anziehenden Handelsvolumina übergehen. Darvas bezeichnete sich selbst als Technofundamentalist, was bedeutet, dass er neben charttechnischen Kriterien auch fundamentale Kennziffern betrachtete. Das große Anlagekapital, so schreibt er, folgt der Spur der Gewinne und favorisiert diejenigen Aktien mit den höchsten erwarteten Gewinnsteigerungen.

Wie Nicolas Darvas eine Position absicherte
Für den Ungarn war zu jedem Zeitpunkt klar, dass die Risikominimierung im Vordergrund stehen musste. Jeder sollte sich darüber bewusst sein, dass wer hohe Belohnungen erwartet auch bereit sein muss, gewisse Risiken einzugehen. Das Ziel bei Börsengeschäften muss es jedoch sein, die Risiken zu minimieren. Da eine bullische Aktie, die nach einer Phase des Kräftesammelns die obere Begrenzung der Darvas-Box durchbricht, kaum dazu neigen wird unter ihren Ausbruchspunkt zurückzufallen, platzierte Darvas den ersten Stopp-Loss Kurs knapp unterhalb des Einstieges. Er beschreibt seine Vorgehensweise konkret am Beispiel einer Aktie, die in der 35/40 Box pendelt, wobei 40 den historische Höchstkurs darstellt: „ ..platziere ich gleichzeitig mit meiner Stopp-Buy Order bei 40,125 Dollar eine Stopp-Loss Order bei 39,875 Dollar. Für meine Zwecke und bis die Abmessung einer neuen, höher gelegenen Box bestimmt werden können, wird ein Kurs von 39,875 Dollar zur Sicherheitslinie“.

Den ersten Stopp-Kurs setzte Darvas also knapp unter dem Ausbruchsniveau. Wenn der Ausbruch abverkauft wurde und die Aktie zurückkam, bedeutete das nur einen kleinen Verlust. Wenn der Ausbruch jedoch gelang und die Aktie zu einem Bullen wurde, der vor Stärke nur so strotzte und mehrere Wochen lang galoppierte, wuchsen aus den Anfangs kleinen Gewinnen in starken Haussephasen sehr schnell große Gewinnpositionen heran. In diesem Fall ging es darum, die vorhandenen Gewinnpotenziale so gut wie möglich auszureizen. Man kann einer Aktie kaum ansehen wann sie ihren absoluten Höchststand erreichen würde. Die Wall Street wird von vielen Spielern bevölkert, die imstande sind, Wertpapiere in ungeahnte Höhen zu treiben. Darvas verkaufte deshalb nie in steigende Notierungen hinein, sondern wählte als Gewinnabsicherung einen Trailing-Stop, den er knapp unter dem Boden der jeweils obersten Box platzierte, die sich fertig ausgebildet hatte. Er schreibt: „Mein Kompromiss sah vor, so nahe wie möglich am Kursgipfel zu verkaufen, insbesondere an dem Punkt, an dem die Aktie ihre höchste Box erreicht hatte, sich dann in ihrer Bewegung umkehrte, und einen Abwärtstrend einschlug, indem sie den Boden erste obersten Box nach unten durchbrach

Zusammenfassung der originalen Kaufkriterien der Darvas Stragegie:

  • Die obere Begrenzung der Darvas-Box entspricht einem Mehrjahreshoch, idealerweise dem Allzeithoch.
  • Die Performance der Aktie seit ihrem 52-Wochentief beträgt mindestens 100%.
  • Das Handelssignal "Darvas-Breakout" wird ausgelöst, wenn die Aktie auf ein neues Hoch ausbricht.
  • Positiv ist eine zuletzt deutlich gesteigerte Umsatzaktivität.
  • Positiv ist wenn das Unternehmen hohe zu erwartende Gewinnsteigerungen vorweist.

Die Handelsstrategie von Nicolas Darvas kann mit der TraderFox Börsensoftware umgesetzt werden. Die TraderFox Software screent 3000 Aktien weltweit in Echtzeit, ob die Darvas-Kriterien erfüllt sind. Weitere Infos erhalten Sie auf www.traderfox.de.

Literatur
Die Zitate in diesem Artikel stamen aus Nicolas Darvas (2005), „Das Wall-Street-Casino. So machen Sie mit Aktien ein Vermögen und behalten es auch.“  (Kulmbach: Börsenmedien AG).

 


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Hinweis: Die veröffentlichten Tradingsignale und Empfehlungen dienen lediglich der allgemeinen Information, sie sind keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und stellen kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren oder Derivaten dar. Sie entsprechen lediglich der aktuellen Einschätzung des verwendeten Handelssystems.
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